
- © by: OEZA/Heidi Frank
Kosovo
Kosovo ist ein wichtiger Schwerpunkt der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA). Österreich unterstützt das Land seit 1999 beim Aufbau von Basisinfrastruktur wie Straßen und Wasserversorgung sowie in den Bereichen Bildung, Demokratisierung und Wirtschaftsentwicklung.
Ländliche Entwicklung
Auch nach der Unabhängigkeitserklärung 2008 ist der Kosovo mit gravierenden politischen, wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen konfrontiert. Die gegenwärtige Phase der Transformation ist von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung demokratischer Werte, Rechtsstaatlichkeit und eine funktionierende Marktwirtschaft. Um diese Entwicklung zu unterstützen, fokussiert die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit ihre Arbeit auf ländliche Entwicklung. Dieser Bereich hat besonderes Potenzial für Armutsminderung und wirtschaftlichen Aufschwung. Im Sinne einer nachhaltigen und sozial ausgewogenen Entwicklung unterstützt die OEZA auch die Privatsektorentwicklung.
Aufschwung und Austausch
Die Schaffung von Bildungsprogrammen und der Aufbau von Kapazitäten ist ein weiterer Schwerpunktbereich der OEZA. Österreich unterstützt den Aufbau eines bedürfnisgerechten Bildungssystems auf Hochschul- und Berufsbildungsebene. Zusätzlich fördert die OEZA den Kosovo dabei, Maßnahmen in den Bereichen gute Regierungsführung und Rechtsstaatlichkeit zu setzen. Die Entwicklung demokratischer Werte wird durch die Förderungen von Konfliktpräventions- und Menschenrechtsprogrammen angestrebt.
Die Situation im Kosovo ist weiterhin durch das angespannte Verhältnis zwischen den verschiedenen Volksgruppen, insbesondere zwischen den Kosovo-Albanern und den Kosovo-Serben, geprägt. Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit fördert daher das friedliche Miteinander der verschiedenen Bevölkerungsgruppen.
Detaillierte Informationen zum Land in der Länderinformation Kosovo




