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Mazedonien
Mazedonien ist das erste Land der Region, das ein Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen mit der EU unterzeichnet hat. 2005 wurden die Reformbemühungen und beachtlichen Fortschritte der Republik mit der Verleihung des Kandidatenstatus belohnt.
Wirtschaftlicher Aufschwung
Trotz großer Fortschritte bei der Modernisierung der Verwaltung und des Justizwesens Mazedoniens bedarf es noch einiger Anstrengungen in den Bereichen Rechtsstaatlichkeit, Dezentralisierung und beim Aufbau von Institutionen. Eine weitere Herausforderung ist die Wirtschaftslage. Als Wirtschaftsstandort hat Mazedonien im Vergleich zu seinen Nachbarn Vorteile: Das Ausbildungsniveau ist hoch, und 2007 wurde eine Flat Tax auf Unternehmensgewinne und Einkommen eingeführt. Dennoch fehlt es vielerorts an Arbeitsplätzen.
Konfliktprävention und Verwaltungsreform
Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) engagiert sich in Mazedonien für eine nachhaltige und sozial ausgewogene wirtschaftliche Entwicklung. Konkret werden Projekte in den Sektoren Umwelt und Wasser, Energie sowie Bildung gefördert. Aber auch Konfliktprävention und die Modernisierung der mazedonischen Verwaltung sind wichtige Bereiche, in denen die OEZA in Mazedonien aktiv ist .
Österreich ist in Mazedonien seit 1996 tätig. Geografisch konzentrieren sich die meisten Maßnahmen auf Zentral-, Nord- und Nordwestmazedonien.
Detaillierte Informationen zum Land in der Länderinformation Mazedonien





