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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

weitere öffentliche Akteure

Wo bin ich?


Steg am Wasser in Montenegro
© by: Austrian-Montenegrin Cooperation Office Kolasin

Montenegro

Sanfter Tourismus ist ein Schlüssel zur wirtschaftlichen Entwicklung Montenegros. Das Land definiert sich in seiner Verfassung selbst als ökologischer Staat und die geografische Vielfalt Montenegros bietet ein enormes touristisches Potenzial. Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) setzt hier an und unterstützt die Republik beim Aufbau touristischer Infrastruktur, in der Regionalentwicklung sowie im Bereich Umweltschutz. Die geografische Konzentration der OEZA liegt im Nordosten des Landes.

Rechtsstaatlichkeit und Demokratie

Die Annäherung an den europäischen Wirtschaftsraum und in weiterer Folge die Möglichkeit zur Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit der EU sind wichtige langfristige Perspektiven für die multiethnische Bevölkerung Montenegros. Nach der Unabhängigkeit von Serbien (2006) steht die Republik vor der Herausforderung, eine demokratische politische Kultur aufzubauen sowie Rechtsstaatlichkeit institutionell zu verankern. In Zusammenarbeit mit der OEZA werden daher demokratische und rechtsstaatliche Institutionen gestärkt.

Chancen für die Zukunft

Der Ausbau der Höheren Bildung und Berufsbildung verbessert die Chancen junger Menschen. Daher konzentriert die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit ihre Bemühungen auf Berufsschulen und die Universität von Montenegro: Seit mehr als zehn Jahren unterstützt die OEZA die Reformen der Studienpläne sowie infrastrukturelle Vorhaben und fördert die Fakultäten durch Kleinstprojekte. In der Berufsbildung wird durch konkrete praxisbezogene Maßnahmen für eine bessere Vorbereitung junger ArbeitnehmerInnen auf den Arbeitsmarkt gesorgt.

Auf dem Weg zu einer modernen Gesellschaft

Die OEZA ist seit 1998 in Montenegro aktiv und unterstützt das Land auf dem Balkan in seiner wirtschaftlichen Entwicklung und gesellschaftlichen Modernisierung. Mit der Eröffnung eines Koordinationsbüros im Jahr 2005 wurde die Zusammenarbeit mit Montenegro in den verschiedenen Sektoren intensiviert.

Heute kann Montenegro bereits auf beachtliche Erfolge im Prozess der Demokratisierung, des wirtschaftlichen Wandels und der Heranführung an die Europäische Union verweisen. Diese stellt über zahlreiche Heranführungsinstrumente umfassende Unterstützung für das Land bereit.

Die OEZA wird ihr Instrumentarium daher entsprechend anpassen und hat mit der Schließung des Koordinationsbüros Mitte 2010 mit ihrem graduellen Rückzug aus Montenegro bis 2012 begonnen. Selbstverständlich wird dabei auf den geordneten Abschluss aller laufenden Programme und Projekte geachtet. Die Zusammenarbeit im Rahmen von Wirtschaftspartnerschaften oder Kooperationen von Nichtregierungsorganisationen bleibt weiterhin aufrecht.

 

Detaillierte Informationen zum Land in der Länderinformation Montenegro