
- © by: ADA/Heidi Frank
Burkina Faso
Als Sahel-Binnenland mit relativ wenigen Bodenschätzen ist Burkina Faso stark von Importen und den Erträgen der eigenen Landwirtschaft abhängig. Die Landwirtschaft sieht sich aber mit Erosion, ausgelaugten Böden und häufigen Dürreperioden konfrontiert - in einem "guten" Regenjahr drohen hingegen Überschwemmungen. Der schleichende Klimawandel verstärkt diese Problematik, deren Auswirkungen die arme Landbevölkerung am härtesten spürt.
Armut gemeinsam bekämpfen
Die geringe Bildungs- und Ausbildungsrate gilt als eines der größten Hindernisse und Herausforderungen für die Entwicklung des Landes. Praxisbezogene und bedarfsorientierte Berufsbildung wird daher von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) explizit gefördert. Auch die Förderung von im Berufsleben stehenden HandwerkerInnen und LandwirtInnen trägt zur Armutsminderung bei.
Bildung und Entwicklung
Die Entwicklungszusammenarbeit zwischen Burkina Faso und Österreich begann in den 1960er-Jahren mit einem Ausbildungsprogramm für burkinische Jugendliche. 1993 wurde Burkina Faso zu einem Schwerpunktland der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit. Seit 1996 gibt es in der Hauptstadt Ouagadougou ein Koordinationsbüro der OEZA.
Das bilaterale Abkommen "Mémorandum d'Entente sur le Programme Indicatif de Coopération" definiert die inhaltlichen Schwerpunkte der Kooperation für die Jahre 2008-2013: Förderung von HandwerkerInnen, Mikro- und Kleinbetrieben, Berufsbildung und nachhaltige ländliche Entwicklung. Ein regionales Entwicklungsprogramm in der Region Boucle du Mouhoun im Nordwesten des Landes vereint diese drei Schwerpunktsektoren.
Detaillierte Informationen zum Land in der Länderinformation Burkina Faso







