Zentralamerika
Die Zusammenarbeit Österreichs mit der zentralamerikanischen Region und insbesondere mit Nicaragua ist herausfordernd, aber auch spannend. Durch diverse Handelsabkommen (z.B. Freihandelsabkommen CAFTA, Integrationsbündnis SICA) stärken die Staaten ihre zwischenstaatlichen Beziehungen und versuchen so, sich erfolgreich in die Weltwirtschaft einzugliedern.
Eine starke Region
Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt die Region bei diesem Öffnungsprozess. Mit einem Regionalprogramm sollen länderübergreifende Maßnahmen im Produktionssektor dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit der kleinen Unternehmen und landwirtschaftlichen Betriebe in den Partner- und Schwerpunktländern der OEZA zu erhöhen.
Gleichzeitig wird darauf geachtet, dass die neuen Möglichkeiten nicht weitere Nachteile für sozial und wirtschaftlich Schwache mit sich bringen. Mit konkreten Programmen und Projekten insbesondere im Bereich Kapazitätenaufbau greift Österreich hier unterstützend ein. Dabei wird speziell auf die Stärkung der Rechte der indigenen Bevölkerung und die Rolle der Frau Rücksicht genommen.
Österreichisches Engagement
Österreich konzentriert sich in Zentralamerika immer mehr auf die Zusammenarbeit mit regionalen Akteuren und die Unterstützung regionaler Initiativen. Bereits 1986 eröffnete Österreich ein Koordinationsbüro in Managua, von dem aus die regionalen Aktivitäten betreut werden. Seit 1992 ist Zentralamerika Schwerpunktregion der OEZA. In der regionalen Zusammenarbeit engagiert sich Österreich vor allem im Bereich ländliche Entwicklung, in der Förderung von Mikro-, Klein und Mittelbetrieben, der Förderung erneuerbarer Energie sowie im Bereich Kapazitätenaufbau. Seit 2007 wurde das regionale Engagement auf die Karibik ausgeweitet. Die OEZA unterstützt in dieser Region im Zusammenhang mit dem Klimawandel Initiativen in den Bereichen Katastrophenmanagement, Energiesicherheit und erneuerbare Energie.



