Die Bevölkerung im Himalaya-Hindukusch hat allein aufgrund der Topografie dieser Region spezielle Herausforderungen zu bewältigen: In der stark zerklüfteten Hochgebirgslandschaft fehlt oft die notwendige Infrastruktur, BewohnerInnen abgelegener Berggebiete haben nur eingeschränkte Einkommensmöglichkeiten, die Gebirgsböden sind karg und die Lebensbedingungen schwierig.

Erhalt der Biodiversität

Um nachhaltige Verbesserungen zu erzielen, werden die Kräfte in der Region gebündelt: das regionale Zentrum für Entwicklung, ICIMOD (International Centre for Integrated Mountain Development) wurde 1984 in Kathmandu von den Staaten der Region gegründet. Mit Unterstützung der Austrian Development Agency und vieler anderer Geber arbeitet ICIMOD an Projekten zur Verbesserung der Lebensbedingungen und zum Schutz der Umwelt im Himalaya-Hindukusch. Besonderes die biologische Vielfalt der Region soll erhalten bleiben: Mit den österreichischen Förderungen werden etwa Seen-Gebiete wirtschaftlich nachhaltig für die Fisch- und Blumenzucht sowie für den Tourismus nutzbar gemacht. Aber auch grenzüberschreitender Tourismus und die Errichtung eines regionalen Zentrums für nachhaltige Energie und Energieeffizienz sind wichtige Themen der Zusammenarbeit.

Neben überregionalen Projekten unterstützt Österreich auch einzelne Projekte in Nepal, darunter den Wiederaufbau des Patan Museums in Kathmandu.