Mit rund 70.000 km2 ist Georgien etwas kleiner als Österreich. Mehr als die Hälfte aller Beschäftigten ist in der Landwirtschaft tätig. Diese generiert jedoch nur neun Prozent des Bruttonationalprodukts. Der größte Teil der Betriebe dient der Selbstversorgung. Staatliche Investitionen in die landwirtschaftliche Modernisierung sollen das ändern.

Lebensbedingungen verbessern

Die österreichische Zusammenarbeit mit Georgien zielt darauf ab, das Land in der wirtschaftlichen und demokratiepolitischen Entwicklung zu unterstützen. Die Annäherung an europäische Strukturen, Standards und Werte steht neben der konkreten Verbesserung der Lebensbedingungen im Mittelpunkt. Die Austrian Development Agency hat gemeinsam mit VertreterInnen Georgiens die Bereiche Land- und Forstwirtschaft sowie gute Regierungsführung als Schwerpunkte der Zusammenarbeit festgelegt.

Forstmanagement und Raumplanung

40 Prozent der Fläche Georgiens sind bewaldet. Die Wälder werden nicht nur wirtschaftlich genutzt, sie erfüllen auch wichtige Funktionen als Erosions- und Klimaschutz sowie als Wasserspeicher. Mit Unterstützung durch die Austrian Development Agency werden Projekte und Programme in der Landwirtschafts- und Forstwirtschaft umgesetzt, sowie die Verwaltung verbessert. So wird etwa der tatsächliche Waldbestand und sein Zustand erhoben, um eine Grundlage für regelmäßige Forstinspektionen zu haben.

Georgien ist seit 2011 Schwerpunktland der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit. Seit 2013 gibt es ein Auslandsbüro der Austrian Development Agency in Tiflis.