Aufgrund der andauernden schwachen wirtschaftlichen Lage in der Republik Moldau hat sich in den vergangenen Jahren die Situation nicht sonderlich verbessert und Armut bleibt ein weit verbreitetes Problem. Die moldauische Regierung versuchte durch Maßnahmen in der ländlichen und regionalen Entwicklung, durch Reformen in der Verwaltung und durch die Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Armut entgegenzuwirken. Die Austrian Development Agency unterstützt die Republik dabei.

Gemeinsam gegen die Armut

Seit 2004 ist die Republik Moldau Schwerpunktland der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit. Österreich orientiert sich in der Zusammenarbeit mit Moldau an der bilateralen Landesstrategie 2016 - 2020 und am Strategischen Rahmenprogramm der EU. Armut mindern und neue Perspektiven im ländlichen Raum schaffen, sind die erklärten Ziele. Die ADA setzt neben österreichischen Mitteln auch Gelder für die EU um. Die Aktivitäten der ADA konzentrieren sich auf Projekte in der Wasserver- und Abwasserentsorgung, Umwelt und Klimawandel sowie den Bereich Wirtschaft und Beschäftigung. Dabei wird der Berufsaus- und Weiterbildung besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Junge Menschen sollen besser qualifiziert Arbeit und Perspektiven in der Heimat finden. Abwanderung – vor allem Landflucht – ist in Moldau, einem der ärmsten Länder Europas, ein großes Thema. Der wichtigste, aber wenig ertragreiche Erwerbszweig Moldaus ist die Landwirtschaft. Projekte, die Ausbildung in der Landwirtschaft vermitteln oder die BäuerInnen bei der Ertragssteigerung unterstützen, werden von der ADA besonders gefördert.