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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

weitere öffentliche Akteure

Wo bin ich?


Südost- und Osteuropa/Donauraum

Südosteuropa befindet sich im Aufbruch. Die Region kann bereits beachtliche Erfolge im Zuge der Demokratisierung und des wirtschaftlichen Wandels vorweisen. Auf dem Weg zur europäischen Integration bleibt aber dennoch viel zu tun. Noch ist die politische Lage nicht überall stabil, vielerorts herrschen Arbeitslosigkeit und Armut.

Arbeitsplätze schaffen

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit hat sich daher zum Ziel gesetzt, in der Region Beschäftigung und Einkommen zu schaffen. Durch die Förderung der Entwicklung des privaten Sektors soll das nachhaltige wirtschaftliche Wachstum Südosteuropas unterstützt werden.

Wirtschaftliche Synergien nutzen

Bei ihren Aktivitäten in Südosteuropa nutzt die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit Synergien mit der österreichischen Wirtschaft und fördert auch regionale Kooperationsansätze. Der wichtigste internationale Koordinierungsrahmen für regionale Projekte ist der Regional Co-operation Council, der den Stabilitätspakt für Südosteuropa abgelöst hat und durch das zuständige Sekretariat in Sarajewo geführt wird.

Bildung modernisieren und Annäherung an die EU unterstützen

Hochschulbildung und Berufsausbildung werden auf die Anforderungen Europas und des Arbeitsmarktes ausgerichtet. Die Österreichische Entwicklungs­zusammenarbeit setzt insbesondere auf die Qualifikation und Mobilisierung der Jugend durch die Modernisierung der Berufsausbildungen. Jugendliche werden anhand von Übungsfirmen geschult und mit lokalen Wirtschafts­unternehmen vernetzt.

Durch Aus- und Fortbildung von VerwaltungsbeamtInnen aus Südosteuropa werden die Staaten dabei unterstützt, EU-Fördermittel zu beantragen und an EU-Kooperationsprogrammen zu partizipieren.


Weiterer Schwerpunkt der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit ist die Förderung von Rechtsstaatlichkeit. Unter Einbeziehung der Zivilgesellschaft und Berücksichtigung sozial benachteiligter Gruppen wird die erklärte Zielsetzung aller Länder der Region, die Integration in die EU-Strukturen abzuschließen, unterstützt.

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit konzentriert sich in Südosteuropa auf die Schwerpunktländer Albanien, Bosnien und Herzegowina, Mazedonien, Montenegro, Serbien, Kosovo und Moldau.