Westafrika
Die Region Westafrika hat eine große Geschichte und vielfältige Kulturen, aber durch hohe Verschuldung, wenig Außenhandel und die Abhängigkeit von Erdöl wirtschaftlich einen schweren Stand. Politische Unruhen in einigen Ländern - wie etwa nach den Wahlen in der Côte d’Ivoire oder in Nigeria - stellen die Region und ihre Entscheidungsträger und Entwicklungspartner vor zusätzliche Herausforderungen. Regionale Organisationen wie ECOWAS (Economic Community of West African States, Wirtschaftsgemeinschaft westafrikanischer Staaten) oder UEMOA (Union Economique et Monétaire de l'Afrique de l'Ouest, Westafrikanische Wirtschaft- und Währungsunion) nehmen sich dieser Aufgaben bereits an. Sie verfolgen länderübergreifende sicherheitspolitische Zielsetzungen und forcieren die wirtschaftliche Integration der Mitgliedsländer.
Mit vereinten Kräften
Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit unterstützt die Regionalorganisation ECOWAS und die Zivilgesellschaft Westafrikas in ihren Bemühungen um Friedenssicherung und Konfliktprävention. Ein weiterer Schwerpunkt Österreichs ist die Förderung alternativer Energieressourcen und des ECOWAS-Regionalzentrums für erneuerbare Energien und Energieeffizienz mit Sitz in Kap Verde. Österreich stellt bei allen Vorhaben in Westafrika die strategischen Prioritäten der ECOWAS und ihrer Mitgliedstaaten in den Vordergrund und ist um Abstimmung und gemeinsame Finanzierungen mit anderen Geberländern bemüht. Burkina Faso als langjähriges Schwerpunktland der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit innerhalb der Region Westafrikas wird zusätzlich im Rahmen eines bilateralen Kooperationsabkommens in den Sektoren Technische und Berufsbildung, Handwerksförderung und nachhaltige ländliche Entwicklung unterstützt.





