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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency
(
ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.weitere öffentliche Akteure >>

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Zentralamerika und Karibik

Die Zusammenarbeit Österreichs mit der zentralamerikanischen Region und insbesondere mit Nicaragua ist herausfordernd, aber auch spannend. Durch diverse Handelsabkommen (z.B. Freihandelsabkommen CAFTA, Integrationsbündnis SICA) stärken die Staaten ihre zwischenstaatlichen Beziehungen und versuchen so, sich erfolgreich in die Weltwirtschaft einzugliedern.

Österreichisches Engagement

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt die Region bei diesem Öffnungsprozess. Auf Basis der Regionalstrategie sollen länderübergreifende Maßnahmen im Produktionssektor (Förderung von Mikro-, Klein- und Mittelbetrieben inklusive ländliche Entwicklung sowie Förderung erneuerbarer Energie) dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit der kleinen Unternehmen und landwirtschaftlichen Betriebe in der Region zu erhöhen.

Gleichzeitig wird darauf geachtet, dass die neuen Möglichkeiten nicht weitere Nachteile für sozial und wirtschaftlich Schwache mit sich bringen. Mit konkreten Programmen und Projekten insbesondere im Bereich Kapazitätenaufbau (Stärkung der Mitsprachemöglichkeiten ausgegrenzter Bevölkerungsgruppen, Unterstützung im Ausbildungsbereich, gewaltpräventive Maßnahmen) greift Österreich hier unterstützend ein. Dabei wird speziell auf die Stärkung der Rechte der indigenen Bevölkerung und die Rolle der Frau Rücksicht genommen.

Österreich konzentriert sich in Zentralamerika immer mehr auf die Zusammenarbeit mit regionalen Akteuren (SG-SICA, CCAD, CENPROMYPE, RUTA) und die Unterstützung regionaler Initiativen. Bis Ende 2013 wird das bilaterale Engagement in einem mit den jeweiligen Partnerinstitutionen akkordierten Prozess abgeschlossen. Dabei wird auf Absicherung der erreichten Erfolge und auf Einbettung der Programme der Partnerorganisationen in weiterführende Kooperationen etwa mit anderen Gebern geachtet.

Karibikregion

Seit 2007 wurde das regionale Engagement auf die Karibik ausgeweitet. Die OEZA unterstützt in dieser Region im Zusammenhang mit dem Klimawandel Initiativen in den Bereichen Katastrophenmanagement, Energiesicherheit und erneuerbarer Energie.