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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

weitere öffentliche Akteure

Wo bin ich?


ADA von internationalem Expertenteam geprüft

Die Austrian Development Agency (ADA) hat sich als Kompetenzzentrum etabliert.

ADA-Evaluierungsbericht 2008

Wien, 16. Mai 2008 – Die Austrian Development Agency (ADA), das Unternehmen der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA), hat sich in den vier Jahren ihres Bestehens gut etabliert. Zu diesem Schluss kommt ein unabhängiges internationales Expertenteam, das aus der soeben abgeschlossenen Evaluierung auch Empfehlungen für die strategische, inhaltliche, personelle und organisatorische Weiterentwicklung des Unternehmens ADA ableitet. „Damit ist ein weiteres Mal bestätigt, dass die Programme und Projekte der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit professionell umgesetzt und öffentliche Mittel effizient eingesetzt werden“, sagt ADA-Geschäftsführerin Brigitte Öppinger-Walchshofer.

ADA hat großes Potenzial

Die ADA habe sich als Fachorganisation gut entwickelt und sei als öffentliche Entwicklungsagentur nicht mehr wegzudenken. Die Evaluatoren sind überzeugt, dass die ADA kurzfristig und mit den bestehenden Strukturen in etwa das Doppelte der derzeitigen Mittel umsetzen könnte, und empfehlen ausdrücklich eine derartige Steigerung.

Positiv bewertet wurde die enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaft, die zu neuen Synergien im Rahmen von Wirtschaftspartnerschaften geführt hat. Anerkennung gab es weiters für den Aufbau von Fachkompetenz in Querschnittbereichen wie z.B. Umwelt oder für die Ausarbeitung inhaltlicher Leitlinien sowie die klare Festlegung von Förderkriterien. Ebenfalls ein wichtiger Erfolgsfaktor sei der regelmäßige Dialog mit Nichtregierungsorganisationen, der auch in Zukunft intensiv weitergeführt werden sollte.

Nach Meinung der Experten wird die im Unternehmenskonzept der ADA dargelegte Ausrichtung mit Nachdruck verfolgt: partnerschaftlich in der Zusammenarbeit, aktiv in der internationalen Gebergemeinschaft, konstruktiv im Dialog, kompetent in der Abwicklung ihrer Aufgaben und professionell als Organisation.

Den Erfolg der ADA sehen die Autoren der Evaluierung auch dadurch bestätigt, dass sie seit Mitte April zu den ausgewählten Partnern der EU-Kommission zählt, die gemeinsam mit anderen Mitgliedsländern oder der Kommission EU-finanzierte Entwicklungsprogramme durchführen dürfen. Bisher haben insgesamt nur vier nationale Entwicklungsagenturen dieses Mandat erhalten.

Empfehlungen

Die Experten raten, die noch bestehende Kleinteiligkeit des Portfolios zu überwinden und sich auf größere Programme und Projekte zu konzentrieren. In diesem Zusammenhang wird auch der Einsatz von Budgethilfe ausdrücklich erwähnt. Im Sinne der Pariser Erklärung sollten weiters Planung, Programmierung und Implementierung noch mehr an Resultaten ausgerichtet werden. Der ADA wird auch nahegelegt, den Handlungsspielraum, den sie als privatrechtliche Organisationsform besitzt, entschiedener zu nützen.

Durchgeführt wurde die Evaluierung von einem Vertreter der Schweizer Entwicklungsagentur DEZA und dem ehemaligen Leiter der Evaluierungsabteilung des deutschen Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ). Durch die Auswahl des Evaluierungsteams konnten fachliche Kompetenz und völlige Unabhängigkeit sichergestellt sowie Interessenskollisionen vermieden werden.

Rückfragehinweis:

Austrian Development Agency
Information und Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Heidi Frank
Tel.: +43 (0)1 90399-2400
Mobil: +43 676 83903 450
E-Mail: heidi.frank(at)ada.gv.at