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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

weitere öffentliche Akteure

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ECOWAS-Energiezentrum auf Kap Verde eröffnet

Energie für Entwicklung

Praia/Wien, 9. Juli 2010 - Das Zentrum für erneuerbare Energien und Energieeffizienz in Kap Verde wurde diese Woche feierlich eröffnet. Österreich unterstützt Westafrika damit bei der Gewinnung von erneuerbarer Energie und der Erhöhung der Energieeffizienz.


"Die Errichtung des Centres for Renewable Energy and Energy Efficiency (ECREEE) ist ein wichtiger Schritt, um die Energieversorgung der Bevölkerung Westafrikas zu gewährleisten", betont James Gbeho, der Präsident der Wirtschaftsgemeinschaft westafrikanischer Staaten (ECOWAS), bei der Eröffnung des Energie-Zentrums in Praia, der Hauptstadt von Kap Verde. Erneuerbare Energien spielen in Westafrika eine wichtige Rolle zur Bewältigung der Energiekrise. Derzeit ist etwa die Energiegewinnung der einzelnen Inseln Kap Verdes noch fast zu 100 Prozent von Dieselimporten abhängig. Das wird sich ändern, ist Martin Lugymayr, Fachmann für erneuerbare Energien und Energieeffizienz, überzeugt: "Die Region verfügt über bisher noch weitgehend ungenutzte Ressourcen an Kleinwasserkraft, Geothermie, Wind-, Solar- und Bioenergie. Werden diese Energiequellen verstärkt erschlossen, profitieren nicht nur Wirtschaft und Umwelt - in erster Linie wird dadurch den Menschen geholfen."

 

Unterstützung aus Österreich

Lugmayr arbeitete bereits in der Austrian Development Agency (ADA), der Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, am Aufbau des ECOWAS-Zentrums für erneuerbare Energien und Energieeffizienz in Praia mit. In einem kleinen Team versuchen internationale Energie-Experten, Lösungen für Energieengpässe zu finden. "Wichtig ist insbesondere der Aufbau von Netzwerken für Technologie- und Wissenstransfer", sagt Lugmayr.


Die ADA fördert den Aufbau des ECREEE-Zentrums mit 1,8 Millionen Euro. Umgesetzt wird die Entstehung des Energie-Zentrums in Kooperation mit ECOWAS und der Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung (UNIDO). In Zukunft soll ECREEE westafrikanische Länder beim Aus- und Aufbau von Rahmenbedingungen für die Nutzung erneuerbarer Energien unterstützen. Die Aktivitäten des Zentrums sind in ein großes Energieprogramm eingebettet, das über die Organisation Global Environment Facility finanziert wird. Eine Kooperation mit anderen Gebern und anderen Energieorganisationen ist angedacht. Kürzlich unterzeichnete ECREEE ein Kooperationsabkommen mit der in Wien angesiedelten Organisation REEEP (Renewable Energy & Energy Efficiency Partnership). Außerdem hat die brasilianische Regierung beim ECOWAS-Brazil-Gipfel Unterstützung für ein erneuerbares Energieprogramm von ECREEE zugesagt.

 

Terminaviso:

Mitte September findet das High Level Meeting der Afrika-EU Energie-Partnerschaft (AEEP) statt. Auf Ebene politischer Entscheidungsträger sollen politische Commitments unterstrichen und der Dialog intensiviert werden. Gastgeber des ersten High Level Meetings der AEEP ist Österreich.
Ort: Hofburg, Wien
Datum: 14./15. September 2010

 

Rückfragehinweis:
Austrian Development Agency (ADA)
Die Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit
Information und Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Heidi Liedler-Frank
Tel.: +43 (0)1 90399-2400
E-Mail: heidi.liedler-frank@ada.gv.at