Energie sparen bei Gebäuden
Österreich stellt 1,6 Mio. Euro zur Steigerung der Energieeffizienz in Mazedonien zur Verfügung
Am 17. Juli 2009 wird ein Fördervertrag zwischen der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit und dem Wirtschaftsminister der Republik Mazedonien, Fatmir Besimi, unterzeichnet. 1,6 Mio. Euro sollen bis 2012 eingesetzt werden, um legistische, personelle, technologische und wissenschaftlichen Rahmenbedingungen zur Steigergerung der Energieeffizienz im Gebäudebereich in Mazedonien zu schaffen. Auch die Schweiz beteiligt sich mit 110.000 Euro an diesem Vorhaben.
Im Gebäudebereich besteht in Mazedonien erhebliches Potenzial, den Strom- und Wärmebedarf zu verringern. Das Ziel der Förderung aus Mitteln der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit ist eine langfristige Reduktion von bis zu einem Drittel des Verbrauchs. Um diese Vorgaben erreichen zu können, werden spezielle Programme für Energieeffizienzmaßnahmen (Fassadentechnologie, Wärmedämmung, Isolierungen) und begleitende Ausbildung entwickelt. Die Mazedonische Energieagentur soll gezielt zu einem Kompetenzzentrum ausgebaut werden.
Im Zuge der Annäherung an die EU müssen auch die entsprechenden gesetzlichen Rahmenbedingungen geändert werden. Diese werden an die EU-Richtlinie 2002/91/EG über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden angepasst. Gleichzeitig soll dafür ein geeignetes gesetzliches, wirtschaftliches und administratives Umfeld geschaffen werden, um Mindeststandards für Energieeffizienz einhalten und standardisierte Berechnungsmethoden und Energieausweise einführen zu können.
Eine langfristige Zusammenarbeit zwischen akademischen Institutionen wird in die Wege geleitet, um durch ständigen Erfahrungsaustausch einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu gewährleisten. Das Projekt ist ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Energieeffizienz in Mazedonien und zur Erfüllung des EU-Acquis im Gebäudebereich.
Das umfassende Programm zählt zu den größten Fördervorhaben der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit in Mazedonien. Abgewickelt wird es von der Austrian Development Agency (ADA), der Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit.
Informationsbüro der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit
Austrian Development Agency
Mag. Heidi Liedler-Frank
Tel.: +43 (01) 90399-2400
Mail: heidi.liedler-frank@ada.gv.at






