Geschäfte mit Mehrwert: Heimische Unternehmen zeigen internationales Engagement
Synergien über alle Grenzen hinweg nutzen, darauf kommt es beim Programm der Wirtschaftspartnerschaften an. Die Austrian Development Agency (ADA) präsentiert am 28. Mai 2009 ihr erfolgreiches Förderprogramm beim 7. Österreichischen Exporttag 2009 "Meet the World", der von der Österreichischen Außenwirtschaft im Haus der neuen Wirtschaft in Wien organisiert wird.
Länder in Südosteuropa, Lateinamerika, Afrika und Asien sind für heimische Unternehmen längst zu attraktiven Investitionszielen geworden. Damit leisten die Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der lokalen Wirtschaft im Süden und Osten. Diese Tendenz greift die Austrian Development Agency, die Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, mit dem Förderprogramm Wirtschaftspartnerschaft auf. Gefördert werden Investitionsvorhaben, die zugleich einen entwicklungspolitischen und unternehmerischen Mehrwert schaffen. Dadurch entsteht für alle Beteiligten eine nachhaltige Win-win-Situation. Im Rahmen des Förderprogramms stellt die ADA jedoch nicht nur Geldmittel bereit, sondern unterstützt auch die Netzwerkbildung durch Expertise und die Vermittlung von Kontakten. "Die Nachfrage der österreichischen Wirtschaft nach internationalen Partnerschaften ist groß. Gute Evaluierungsergebnisse bestehender Projekte zeigen, dass mit dem Programm für Wirtschaftspartnerschaften ein positiver wirtschaftlicher Trend bestärkt wird", so Brigitte Öppinger-Walchshofer, Geschäftsführerin der Austrian Development Agency, über den Erfolg des Förderprogramms.
Gemeinsam für Entwicklung
"Wirtschaft und Entwicklung" ist einer der Kernbereiche der Austrian Development Agency. Denn bessere wirtschaftliche Rahmenbedingungen sowie das Erschließen und Nützen von Synergiepotenzialen sind wichtige Voraussetzungen für Wirtschaftswachstum und Armutsminderung. "Durch die Stärkung des Privatsektors und das effektive Zusammenwirken von öffentlichem und privatem Engagement können wir einen Beitrag zur Entwicklung der lokalen Wirtschaft leisten. Die Kooperation zwischen österreichischen Unternehmen und Partnerbetrieben im Süden und Osten schafft konkrete Gewinnmöglichkeiten, sichert Arbeitsplätze und eröffnet neue Perspektiven für die Bevölkerung vor Ort", meint Öppinger-Walchshofer anlässlich des Österreichischen Exporttages.
Der Kreativität und Flexibilität heimischer Unternehmen sind bei den Wirtschaftspartnerschaften keine Grenzen gesetzt - die Bandbreite der Projekte ist groß: Impulsgebende Beispiele sind etwa die Gründung eines Joint Ventures des Wiener Neudorfer Schuhsohlen- und Hinterkappenproduzenten Jafra mit dem äthiopischen Schuherzeuger Dire Industries oder die Zusammenarbeit der Schokoladen-Manufaktur Zotter sowie der Organisationen Initiative Eine Welt Braunau und HORIZONT3000 mit lokalen Bauern und Bäuerinnen zur Produktion und Vermarktung biologisch hochqualitativer und Fairtrade-zertifizierter Kakaobohnen in Nicaragua. Die Firma SEEGES Salzburger Erneuerbare Energie-GesmbH sorgt gemeinsam mit der bosnischen Gemeinde Gracanica für klimaschonende lokale Fernwärmeversorgung aus erneuerbarer Energie.
Nachhaltigkeit rechnet sich
"Im vergangenen Jahr unterstützte die Austrian Development Agency im Rahmen des Wirtschaftspartnerschaftsprogramms 42 Projekte in Entwicklungs- und Schwellenländern. Mittlerweile sind wir eine wichtige Anlaufstelle für die heimische Wirtschaft, denn die Unternehmen haben erkannt, dass in Zeiten der Krise vor allem eines zählt - nachhaltige Entwicklung und Partnerschaften", so Gunter Schall, Leiter des Referats Wirtschaft und Entwicklung in der ADA.
Rückfragehinweis:
Austrian Development Agency (ADA)
Das Unternehmen der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit
Information und Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Heidi Liedler-Frank
Tel.: +43 (0)1 90399 2400
E-Mail: heidi.liedler-frank@ada.gv.at






