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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

weitere öffentliche Akteure

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Spindelegger: "Erfolgreiche Friedensarbeit erfordert 3C"

Außenminister zur Konferenz für mehr Effizienz in der internationalen Friedensarbeit

Wien, 5. Mai 2010 - "Internationales Friedensengagement erfordert heute mehr denn je die Einhaltung der '3C' - Koordination, Komplementarität und Kohärenz zwischen internationalen Akteuren, nationalen Regierungen und der Zivilgesellschaft. Dabei kommt insbesondere der Zivilgesellschaft eine tragende Rolle zu, will man globalen Bedrohungen von Frieden und Sicherheit wirksam begegnen", so Außenminister Michael Spindelegger in einer Videobotschaft aus New York zur Eröffnung der Konferenz "Koordiniert, komplementär und kohärent agieren in fragilen Situationen - Die Rolle der Zivilgesellschaft". Diese Wiener "3C-Konferenz" hat sich zum Ziel gesetzt, die Rolle der Zivilgesellschaft in diesem Zusammenspiel zu beleuchten. An der Veranstaltung, die vom Außen- sowie Verteidigungsministerium gemeinsam mit österreichischen Nichtregierungsorganisationen organisiert wird, nehmen neben Vertretern der Zivilgesellschaft, der Diplomatie und dem Militär auch die NATO, OECD und die Europäische Kommission teil.


"Mit dieser Konferenz verfolgen wir einen innovativen Ansatz: Erstmals werden Nichtregierungsorganisationen in die Beratungen zentral miteinbezogen. Ein wichtiger Schritt hin zu mehr Effizienz im Friedensmanagement", so Spindelegger, der fortfuhr: "Wichtig ist, dass wir in kritischen Phasen vor, in und nach der Beendigung von Konflikten rasch und vernetzt vorgehen. Dabei braucht es umfassende Konzepte, die außen-, sicherheits- und entwicklungspolitische sowie wirtschaftliche Maßnahmen miteinander verbinden".


Es gehe um koordiniertes Handeln aller staatlichen und nicht-staatlichen Akteure in Situationen, in denen Menschen aufgrund von Konflikten Not leiden, wo menschliche Sicherheit durch bewaffnete Auseinandersetzungen bedroht ist, oder der Übergang aus einer Nachkriegssituation in stabile und nachhaltige Entwicklung gemeistert werden muss. "Konfliktprävention, Friedenskonsolidierung und der Aufbau staatlicher Strukturen hängen eng miteinander zusammen. Mehr noch, die verschiedenen Akteure, die diese Aufgaben wahrnehmen, hängen sogar voneinander ab. Nur gemeinsam können sie fragile Situationen erfolgreich überwinden", unterstrich der Außenminister.


UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon hat in seiner Ansprache im österreichischen Nationalrat Anfang April den österreichischen Einsatz im Friedensmanagement ausdrücklich gewürdigt. "Österreich und Wien als internationale Drehscheibe für Frieden und Dialog sowie als Amtssitz der Vereinten Nationen sind bereit, einen aktiven Beitrag zu diesem Prozess zu leisten: Durch die Fortsetzung unseres Engagements in internationalen Friedensmissionen - mit Soldatinnen und Soldaten, Polizeikräften und zivilen Experten - sowie im Rahmen unserer Entwicklungszusammenarbeit", so der Außenminister.

 

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für europäische
und internationale Angelegenheiten
Presseabteilung
Tel.: ++43 (0) 50 1150-3262, 4549, 4550, 3739
Fax: ++43 (0) 50 1159-213
abti3@bmeia.gv.at