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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

weitere öffentliche Akteure

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Entwicklungszusammenarbeit in Krisenzeiten wichtiger denn je

OECD-Prüfbericht bewertet die öffentliche Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Österreich hat seine öffentliche Entwicklungszusammenarbeit durch den Aufbau der Austrian Development Agency (ADA) erfolgreich reformiert, so der neue OECD-Prüfbericht. Österreich ist aber gefordert, seine Mittel für Entwicklungshilfeleistungen anzuheben und seine Entwicklungspolitik noch besser zu koordinieren.

Der OECD-Entwicklungshilfeausschuss prüft regelmäßig die öffentliche Entwicklungszusammenarbeit seiner Mitgliedsstaaten. Durch verstärkte Koordination und Qualitätssicherung soll die öffentliche Entwicklungshilfe der OECD-Länder noch effizienter gestaltet werden. Die letzte Prüfung durch den OECD-Entwicklungshilfeausschuss (DAC) fand im Jahr 2004 statt. Heuer wurde die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit von einem Team aus Norwegen und Luxemburg analysiert.

 

Herausforderung Weltwirtschaftskrise

Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist das Beibehalten bzw. Anheben der Entwicklungshilfeleistungen an arme Länder besonders wichtig. Dies stellt eine der großen Herausforderungen dar, vor denen auch Österreich in Zukunft laut OECD-Prüfbericht stehen wird. "Entwicklungsländer leiden ganz besonders unter der derzeitigen globalen Situation", sagt Botschafterin Irene Freudenschuss-Reichl, Leiterin der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit im Außenministerium.

"Wir müssen die Programme und Projekte international noch besser abstimmen. Mit unserem starken Fokus auf Ergebnisorientierung sind wir auf einem guten Weg dorthin", betont Botschafterin Brigitte Öppinger-Walchshofer, Geschäftsführerin der Austrian Development Agency, der Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit.

 

Lob für Bekenntnis zur Armutsminderung

Der Prüfbericht hebt insbesondere das Bekenntnis zur Armutsverringerung, das mit den Anfang 2009 herausgegebenen Leitlinien bekräftigt wird, positiv hervor. Weiter optimiert werden kann das Engagement aller Ministerien. Jedes Ressort habe Möglichkeiten, Österreich bei der Erreichung seiner internationalen Verpflichtungen voranzubringen. "Der Prüfbericht gibt uns hier gute Anregungen, wie wir die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit weiter stärken können", sagt Freudenschuss-Reichl.

 

Weitere Information:

Rückfragehinweis:
Austrian Development Agency (ADA)
Information und Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Heidi Liedler-Frank
Tel.: +43 (0)1 90399-2400
Mail: heidi.liedler-frank@ada.gv.at