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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

weitere öffentliche Akteure

Wo bin ich?


Österreich unterstützt ökologische Landwirtschaft

Wien, 8. Mai 2008 - Landwirtschaft, ländliche Entwicklung, Landfragen, Desertifikation, Dürre sowie der Kontinent Afrika sind die Schwerpunktthemen, die von 5. bis 16. Mai 2008 im Mittelpunkt der 16. Sitzung der UN-Kommission für nachhaltige Entwicklung (Commission on Sustainable Development – CSD 16) in New York stehen. Österreich ist bei der Konferenz durch das Lebensministerium, das Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten und die Austrian Development Agency vertreten.

Ökologische Landwirtschaft als Strategie zur Ernährungssicherung

Landwirtschaft ist für viele Entwicklungsländer und ärmere Bevölkerungsgruppen häufig noch immer die wichtigste Nahrungs- und Einkommensquelle. Österreich setzt auf das optimale Zusammenwirken von ökologischer, ökonomischer und sozialer Nachhaltigkeit. Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) fördert daher ökologische Landwirtschaft als Strategie zur Ernährungssicherung, Armutsminderung, Steigerung des Einkommens sowie zur nachhaltigen ländlichen Entwicklung bei gleichzeitigem Schutz der Umwelt.  Ein kürzlich mit der United Nations Conference on Trade and Development (UNCTAD) vereinbartes Projekt konzentriert sich auf nachhaltige und auf natürlichen Prozessen basierende Produktion mithilfe lokaler und erneuerbarer Ressourcen. Wesentliche Prinzipien sind die Nutzung von Solarenergie, die Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit, artgerechte Tierhaltung sowie der Verzicht auf die Verwendung chemischer Düngemittel. Mit der Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding mit UNCTAD reagierte Österreich auf den Wunsch der Entwicklungsländer nach verstärkten Bemühungen um Kapazitätsaufbau. Die Umsetzung des Projektes erfolgt im Wesentlichen in den ostafrikanischen Ländern Äthiopien, Burundi, Kenia, Ruanda und Tansania.

Österreichischer Side-Event zur Bewusstseinsstärkung

Der Frage, inwieweit ökologische Landwirtschaft zu nachhaltiger Entwicklung beitragen kann, widmet sich auch ein österreichischer CSD-Side-Event, der am 8. Mai vom Lebensministerium in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten, der Austrian Development Agency und der Universität für Bodenkultur organisiert wird. Am Beispiel konkreter Erfahrungen in Partnerländern der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit werden Ansätze, Strategien und Methoden ökologischer Landwirtschaft diskutiert. Der österreichische Beitrag zielt darauf ab, das Bewusstsein für das Potenzial ökologischer Landwirtschaft auch mit Blick auf die ProduzentInnen und KonsumentInnen zu stärken.

Die UN-Kommission für nachhaltige Entwicklung (CSD) ist ein Forum innerhalb des UN-Systems, das sich auf höchster Ebene mit nachhaltiger Entwicklung auseinander setzt. Jährlich treten VertreterInnen von Regierungs- sowie Nichtregierungsorganisationen in New York zusammen, um die Fortschritte hinsichtlich der Ziele zu verfolgen, die in der Rio-Erklärung der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung (Rio de Janeiro,1992) sowie in der Agenda 21 zu deren Umsetzung festgelegt wurden.

Rückfragenhinweis:

Informationsbüro der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit
Austrian Development Agency
Mag. Heidi Frank
Tel.: +43 (0)1 90399-2400
E-Mail: heidi.frank(at)ada.gv.at