
Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.
Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development AgencySie investieren in die Märkte der Zukunft?
Wir fördern Unternehmergeist und Ideen.
Wien, 4. Juni 2008 - "Wir alle tragen gemeinsam die Verantwortung für die Zukunft unseres Planeten. Vor allem die Industrieländer sind gefordert, die Treibhausgas-Emissionen deutlich zu verringern und auf Energieeffizienz zu setzen. Das darf aber nicht auf Kosten der Ärmsten dieser Welt gehen. Impulse und konkrete Beiträge für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung der Entwicklungsländer dürfen nicht nachlassen" so Außenministerin Ursula Plassnik zum morgigen Welt-Umwelttag 2008, der unter dem Motto: "Schluss mit der Abhängigkeit! Für eine CO2-arme Wirtschaft!" steht.
"Österreich engagiert sich seit vielen Jahren weltweit mit einer Fülle verschiedener Projekte und Programme für nachhaltige Entwicklung, für den Schutz der Umwelt sowie für die Erhaltung der natürlichen Ressourcen", so die Außenministerin. Rund ein Drittel des OEZA-Budgets trage auch zum Umweltschutz bei. Die Projekte reichen von Fernwärmeversorgung aus Biomasse in Bosnien und Herzegowina und ökoeffizientem Bauen in Montenegro bis zu Solarenergie in Uganda oder Nicaragua. Im Vordergrund steht der Nutzen für Bevölkerung und Wirtschaft, die dringend einen besseren, verlässlichen und trotzdem kostengünstigen Zugang zu Energie benötigen. Durch Energiesparmaßnahmen und saubere Energieversorgung wird gleichzeitig die Belastung durch Treibhausgase erheblich verringert.
"Gerade die Menschen in den am wenigsten entwickelten Ländern sind am stärksten von Naturkatastrophen als Folge des Klimawandels betroffen. Die Entwicklungsländer brauchen rasch unsere Hilfe, um mit den Auswirkungen des Klimawandels umgehen zu können", so Plassnik. Die UNO-Klimakonvention verfolge den richtigen Ansatz, in dem sie Fonds zur Verfügung stelle, welche die betroffenen Länder bei der Anpassung an die negativen Klimaänderungen unterstützen. "Auf allen Seiten müssen Wissen verbessert, Bewusstsein gestärkt und notwendige Kapazitäten aufgebaut werden", so die Außenministerin.
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