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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

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Plassnik: "Biologische Vielfalt sichert Überleben"

Außenministerin zum Internationalen Tag der biologischen Vielfalt

Wien, 21. Mai 2008 - "Die biologische Vielfalt zu erhalten ist heute wichtiger denn je. Artenvielfalt und funktionierende Ökosysteme sind  unerlässlich, um die Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung auf Dauer zu sichern. Vielfältige Kultur- und Nutzpflanzen sind Voraussetzung für die Anpassung an sich ändernde Umweltbedingungen. Gerade wegen des Klimawandels ist diese Fähigkeit wichtiger denn je - das zeigt uns die aktuelle Nahrungsmittelkrise", so Außenministerin Ursula Plassnik zum Internationalen Tag der biologischen Vielfalt am 22. Mai.

Österreich ist Signatarstaat des internationalen Abkommens über die biologische Vielfalt und hat sich damit zu ihrem Schutz und zu einem effektiven Management der Biodiversität verpflichtet. "Wir müssen der weiteren Zerstörung der Biodiversität durch nachhaltige und armutsreduzierende Programme entgegenwirken. Gefragt sind nicht kurzfristige, wirtschaftliche Ziele und Einzelinteressen, sondern weitblickende und sorgsame Politik", so Plassnik.

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt die Partnerländer bei der nachhaltigen Nutzung ihrer natürlichen Ressourcen. Wichtige Prinzipien dabei sind die Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinschaften, die Förderung einheimischer Sorten sowie die starke Einbeziehung von Frauen. Plassnik: "Alle unsere Programme und Projekte werden dahingehend überprüft, wie sie sich auf die biologische Vielfalt auswirken und ob es angepasstere Alternativen gibt. Wir legen viel Wert auf innovative Ansätze, die den Nutzen der biologischen Vielfalt für arme Bevölkerungsgruppen sowie traditionelles Wissen darüber betonen. Die Erhaltung und Nutzung von Biodiversität ist eng mit der Reduzierung von Armut verknüpft". So fördert die OEZA in der Himalaya- und Hindukusch-Region den Erhalt einheimischer Bienenarten. Durch die Imkerei wird das Einkommen der lokalen Bevölkerung erhöht, gleichzeitig werden durch angepasste Verfahren einheimische Bienen, eine vom Aussterben bedrohte Art, erhalten.

Auch der Forschung kommt bei der biologischen Vielfalt eine große Bedeutung zu. So unterstützt Österreich die "Consultative Group on International Agricultural Research" (CGIAR) der Weltbank. Die 15 internationalen Agrarforschungszentren untersuchen und entwickeln ertragreichere Sorten. Neue, umweltfreundliche Technologien schützen Boden- und Wasserressourcen, erhalten die Biodiversität und verhindern die Ausweitung der Ackerbaugrenzen. "Davon profitieren nicht nur die Entwicklungsländer, sondern letztlich wir alle", so die Außenministerin.

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für europäische
und internationale Angelegenheiten
Presseabteilung
Tel.: ++43 (0) 50 1150-3262, 4549, 4550
Fax: ++43 (0) 50 1159-213
E-Mail: abti3(at)bmeia.gv.at
http://www.aussenministerium.at
www.bmeia.gv.at