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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

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Plassnik: "Rot-weiß-rote Hilfe für Gesundheitsversorgung der palästinensischen Bevölkerung in Syrien"

Österreich unterstützt Wiederaufbau eines Gesundheitszentrums für palästinensische Flüchtlinge in Syrien

Wien, 4. Juni 2008 - "Eine Million Palästinenserinnen und Palästinenser sind auf humanitäre Hilfe angewiesen, um überleben zu können. Mit dem neu renovierten Spital in Dera´a ist für viele von ihnen die medizinische Grundversorgung sichergestellt. Österreich hat dazu einen konkreten rot-weiß-roten Beitrag geleistet", so Außenministerin Ursula Plassnik zur Eröffnung des wiedererrichteten Gesundheitszentrums in Dera´a/ Syrien, das ab morgen 25.000 palästinensische Flüchtlinge medizinisch versorgen wird. Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützte das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästinaflüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) beim Wiederaufbau der Klinik mit 240.000 Euro.

Die Klinik des Flüchtlingslagers im syrischen Dera´a wurde 1984 errichtet. Täglich werden dort rund 265 Patienten medizinisch versorgt. Der Neubau wurde notwendig, weil die Zahl der Flüchtlinge im Camp in den letzten Jahrzehnten stark angestiegen ist. Der desolate Zustand des Gebäudes und die Raumknappheit machten adäquate medizinische Behandlungen unmöglich, sodass sich UNRWA 2007 entschloss, das Gebäude abzureißen und ein neues zu errichten.

Die Außenministerin verwies in diesem Zusammenhang auf die am 23. Juni in Wien stattfindende Geberkonferenz für den Wiederaufbau des im Vorjahr zerstörten palästinensischen Flüchtlingslagers Nahr el-Bared im Nordlibanon. Eingeladen dazu haben neben Außenministerin Plassnik und Premierminister Siniora auch die EU-Kommissarin Benita Ferrero-Waldner und der Generalsekretär der Arabischen Liga, Amre Moussa: "Österreich setzt mit dieser Initiative seine engagierte Nahost-Politik konsequent fort. Wir wollen den 30.000 betroffenen Menschen in Nahr el-Bared, aber auch jenen in den anderen 12 palästinensischen Flüchtlingslagern im Libanon, wieder eine Zukunftsperspektive geben und zur konkreten Verbesserung ihrer Lebensbedingungen beitragen", so Plassnik, die gleichzeitig auf die Notwendigkeit der Lösung der Flüchtlingsfrage im Rahmen eines umfassenden Nahost-Friedens hinwies: "Wir setzen unsere Anstrengungen zu einer umfassenden Lösung des Nahost-Konflikts kontinuierlich fort. Eine befriedigende und tragfähige Lösung für die Flüchtlingsfrage muss zentraler Bestandteil eines zukünftigen Friedensvertrages werden."

"Der Wiederaufbau von Nahr el-Bahred ist vielen ein wichtiges Anliegen. So hat mir Außenminister Frank-Walter Steinmeier schon deutsche Unterstützung signalisiert, ebenso mein kuwaitischer Kollege Mohammad Sabah Al-Salem Al-Sabah. Wir bereiten diese Konferenz konsequent und engagiert vor", so Außenministerin Plassnik.

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
Presseabteilung
Tel.: ++43 (0) 50 1150-3262, 4549, 4550
Fax: ++43 (0) 50 1159-213
E-Mail:abti3@bmeia.gv.at
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