Sauberes Wasser für alle – Weltwasserkongress in Wien
3.000 ExpertInnen treffen beim Weltwasserkongress in Wien zusammen. Neben Vorträgen und Diskussionen mit ExpertInnen werden in einer Ausstellung die neuesten Entwicklungen der Wassertechnologie präsentiert. Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit ist mit ExpertInnen und einem Stand vertreten.
Wien, 4. September 2008 - Vom 7. bis 12. September 2008 findet im Austria Center in Wien der Weltwasserkongress und eine Ausstellung der International Water Association IWA statt. 3.000 ExpertInnen und Aussteller stellen die Herausforderungen der Wasserwirtschaft und Siedlungshygiene in das Zentrum internationaler Diskussionen.
Herausforderung Wasserversorgung
Sechs Milliarden Menschen leben auf der Erde – eine Milliarde davon hat keinen Zugang zu sauberem Wasser. Zwei Milliarden Menschen haben keine sanitären Anlagen. Die Herausforderungen der Wasserwirtschaft und Siedlungshygiene im Hinblick auf die Trinkwasserversorgung – aber auch die sanitäre Versorgung - sind also groß. Bewährte Strategien sowie die neuesten Entwicklungen aus Technologie und angewandter Forschung werden auf dem Kongress und in der Ausstellung präsentiert und diskutiert.
ExpertInnen im Gespräch
Im Development Corner, einem für Akteure der Entwicklungszusammenarbeit reservierten Bereich, wird auch die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) mit einem Stand vertreten sein. Die Wasser- und Siedlungshygiene-ExpertInnen der Austrian Development Agency, dem Unternehmen der OEZA, werden an entwicklungspolitischen Vorträgen und Diskussionsrunden teilnehmen. Österreich verfügt im Wassersektor über umfangreiches Know-how: Innovative Pilotprojekte und Ansätze, angewandte Forschung und Ausbildung werden in die Vorbereitung von nationalen Infrastrukturentwicklungsmodellen integriert.
Wasserprojekte von Guatemala bis Mosambik
Nicht nur im "Internationalen Jahr der sanitären Grundversorgung" 2008 fließt ein wesentlicher Teil der Mittel der OEZA in Wasserprojekte auf vier Kontinente. Rund zehn Prozent der Budgetmittel für bilaterale Entwicklungszusammenarbeit werden in Wasser- und Siedlungshygiene-Programme investiert. Derzeit unterstützt Österreich Wasserprojekte unter anderem in den ostafrikanischen Ländern Uganda, Kenia und Ruanda, im westafrikanischen Kap Verde, Burkina Faso und Senegal, im südlichen Afrika in Mosambik, in den Palästinensischen Gebieten, im zentralamerikanischen Guatemala und in den südosteuropäischen Ländern Albanien, Mazedonien, Moldau, Montenegro, Serbien und dem Kosovo. Darüber hinaus kofinanziert die OEZA in Kooperation mit anderen Gebern die Afrikanische Wasserfazilität, eine Initiative von AMCOW (African Minister’s Council on Water).
Rückfragehinweis
Informationsbüro der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit
Austrian Development Agency
Mag. Manuela Gutenbrunner
Tel.: +43 (0)1 90399-2412
E-Mail: manuela.gutenbrunner@ada.gv.at






