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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

weitere öffentliche Akteure

Wo bin ich?


Sauberes Wasser für Moldau

EU und Österreich kofinanzieren Wasserversorgung für 23.000 Menschen

Wien, 6. Oktober 2010 - Sauberes Wasser und verbesserte sanitäre Bedingungen sollen in Moldau für einen höheren Lebensstandard und die Gesundheit der Bevölkerung sorgen. Die Austrian Development Agency, die Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, setzt bis 2014 11 Millionen Euro in einem Wasserversorgungsprojekt um.

 

Die Geschäftsführerin der Austrian Development Agency (ADA), Brigitte Öppinger-Walchshofer, und der Delegationsleiter der Europäischen Kommission (EK) für Moldau, Dirk Schübel, unterzeichneten heute ein Abkommen über die gemeinsame Finanzierung eines Wasserversorgungsprojekts in der Republik Moldau. Mit 3,8 Millionen Euro aus Österreich, 5 Millionen Euro der EU, 800.000 Euro aus der Schweiz und rund 2 Millionen Euro der Republik Moldau wird die Wasserversorgung sowie die Sanitär-Infrastruktur im Bezirk Nisporeni im zentral-westlichen Teil der Republik Moldau rundum erneuert. "Ich freue mich, dass wir dieses Projekt in delegierter Zusammenarbeit gemeinsam mit der EU und der Schweiz abwickeln. So können wir Synergien nutzen und uns die Arbeit optimal aufteilen. Positiv in diesem Sinne ist auch die Zusammenarbeit mit der tschechischen Entwicklungszusammenarbeit, die zurzeit die Verbesserung der Abwasseraufbereitung in Nisporeni finanziert", so Öppinger-Walchshofer bei der Vertragsunterzeichnung in Chisinau.

 

Sauberes Wasser

Mit dem Projekt wird das Wasserversorgungssystem für rund 23.000 EinwohnerInnen in den Gemeinden Varzaresti, Grozesti und Nisporeni saniert. "Die Menschen dieser Gemeinden leben momentan unter unvorteilhaften Bedingungen. Das bisherige Versorgungssystem liefert nicht genug Wasser, und die Wasserqualität ist unzureichend", erklärt Michael Schieder, Leiter des Koordinationsbüros der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit in Chisinau: "Durch die Verbesserung der Wasserversorgung können Krankheiten bekämpft und die Lebensqualität der Menschen gesteigert werden." 2014 sollen alle BewohnerInnen des Bezirks Nisporeni Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Besonders geachtet wird auch auf die Schulung des Personals und den Kapazitätenaufbau für die spätere Wartung des Wassersystems. In einem weiteren Schritt werden Erhebungen für die Verbesserung der sanitären Infrastruktur durchgeführt.

 

Gemeinsam mehr zusammenbringen

Österreich unterstützt die Republik Moldau und orientiert sich in der Zusammenarbeit mit dem Land an der strategischen Ausrichtung des Aktionsplans für Moldau im Rahmen der Europäischen Nachbarschaftspolitik. Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) will vor allem dazu beitragen, Armut zu mindern und im ländlichen Raum neue Perspektiven zu schaffen. Seit 2004 ist die Republik Moldau Schwerpunktland der OEZA. Die österreichischen Aktivitäten in Moldau konzentrieren sich dabei auf Wasserver- und Abwasserentsorgung sowie den Bereich Wirtschaft und Beschäftigung mit Fokus auf Berufsbildung.

 

Rückfragehinweis:
Austrian Development Agency (ADA),
die Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit
Information und Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Heidi Liedler-Frank
Tel.: +43 (0)1 90399-2400
heidi.liedler-frank@ada.gv.at