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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

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Spindelegger: "Palästinenser brauchen weiter internationale Hilfe"

Österreich beteiligt sich mit 1 Million Euro an EU-Hilfe

Wien, 25. März 2011 - Für den Großteil der palästinensischen Bevölkerung haben sich die Lebensumstände 2010 weiter verschlechtert. Die Blockade des Gazastreifens, die massiven Beschränkungen der Bewegungsfreiheit in der Westbank sowie die anhaltende Isolation der besetzten Gebiete gegenüber der Außenwelt machen den Alltag für die PalästinenserInnen täglich zu einer neuen Herausforderung. Besonders prekär ist die Situation im Gazastreifen: 70 Prozent der EinwohnerInnen leben von weniger als 1 Dollar pro Tag, 60 Prozent haben keinen Zugang zu Trinkwasser und 75 Prozent müssen Nahrungsmittelhilfe in Anspruch nehmen.


"Für die von Armut und Isolation Betroffenen sind verlässliche Partner und Solidarität von besonderer Bedeutung. Wir leisten daher auch heuer wieder einen direkten Beitrag für sozial benachteiligte Bevölkerungsgruppen in den besetzten Gebieten", so Außenminister Michael Spindelegger anlässlich der aktuellen Hilfszahlungen im Rahmen des PEGASE-Mechanismus (Palästinensisch-europäischer Mechanismus sozioökonomischer Hilfe) der Europäischen Kommission.

Mit dem Finanzierungsmechanismus PEGASE stellte die EU 2008 ihre Unterstützung der Palästinensischen Gebiete auf eine neue Grundlage. Das Instrument war ursprünglich auf drei Jahre angelegt und wird nun weitergeführt. Österreich war von Anfang an dabei und beteiligt sich heuer mit 1 Million Euro. Mit den Geldern werden besonders bedürftige Familien in der Westbank und im Gazastreifen unterstützt: "Mit unserem Beitrag helfen wir mit, die Lebensbedingungen von rund 58.000 notleidenden Familien zu verbessern", so der Außenminister weiter.


Österreich war der erste europäische Mitgliedsstaat, der seinen PEGASE-Beitrag direkt an die Europäische Kommission überwies: "Der gemeinsame europäische Mechanismus hat sich in den letzten Jahren bewährt und wird daher verlängert. Mit den direkten Zahlungen an die Kommission erhöhen wir die Wirksamkeit der europäischen Entwicklungszusammenarbeit", so Außenminister Spindelegger.

 

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für europäische
und internationale Angelegenheiten
Presseabteilung
Tel.: ++43 (0) 50 1150-3262, 4549, 4550, 3739
Fax: ++43 (0) 50 1159-213
mailto:abti3@bmeia.gv.at
http://www.aussenministerium.at
http://www.bmeia.gv.at