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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

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"Südosteuropa im Wettbewerb"

Österreich bringt begabte Studierende und UnternehmerInnen zusammen

Wien, 3. Juli 2008 - Die Balkan Case Challenge (BCC) bringt hochtalentierte Studierende aus Südosteuropa und österreichische Unternehmen zusammen. Bereits zum achten Mal findet heuer der größte Fallstudienwettbewerb für Studierende aus Südosteuropa und Österreich in Wien statt. 140 exzellente Studentinnen und Studenten aus 12 Ländern messen sich von 7. bis 10. Juli 2008 in folgenden vier Bewerben: Business Case Competition, Law Moot Court, ICT Case Competition und Model European Council. Am ersten Tag der Balkan Case Challenge treten die Studierenden am "Karrieretag Südosteuropa" in direkten Kontakt mit heimischen Unternehmen. An der feierlichen Abschlusszeremonie und Preisverleihung der Balkan Case Challenge am 10. Juli in der Urania wird Staatssekretär Hans Winkler teilnehmen.

Jugend fördern

"Die Jugend ist der Antriebsmotor auf dem europäischen Weg unserer Nachbarländer am Balkan. Für sie ist die Europäische Union nicht eine ferne Utopie, sondern eine konkrete Zukunftsperspektive. Sie gilt es daher bestmöglich zu unterstützen und ihr Potenzial voll auszunützen. Das ist eine gute Investition sowohl in die Zukunft Südosteuropas als auch unserer österreichischen Wirtschaft. Hier sind beide Seiten klare Gewinner ", so Außenministerin Ursula Plassnik. Die Balkan Case Challenge wird von der Nichtregierungsorganisation World University Service (WUS) Austria durchgeführt und von der Österreichischen Entwicklungs- und Ostzusammenarbeit (OEZA) finanziert.

"Das Balkan Case Challenge-Programm BCC richtet sich an Studierende, die über nationale und kulturelle Grenzen hinweg zusammenarbeiten und einander trotz Konkurrenz gegenseitig unterstützen", betont Brigitte Öppinger-Walchshofer, Geschäftsführerin der Austrian Development Agency, dem Unternehmen der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit. Seit dem Jahr 2000 haben über 1.000 Studierende aus Südosteuropa und seit 2006 auch aus Österreich die Gelegenheit wahrgenommen, ihr theoretisches Wissen praxisnah anzuwenden und die erarbeiteten Falllösungen vor einer internationalen Jury zu präsentieren. Durch die verstärkte Einbeziehung von Unternehmen in die Realisierung der BCC und den Karrieretag sind Karriereerfolge bereits eindeutig sichtbar. So zeigen die Evaluierungen, dass bisher mehr als zehn Prozent der TeilnehmerInnen durch die BCC einen Job erhielten.

Praxisnah und innovativ

Die Praxisrelevanz der Fallstudien ist für die Unternehmen ein Indikator für die Qualifikation der Studierenden. Darüber hinaus profitieren in der Business und ICT Case Competition jedes Jahr ausgewählte Firmen durch die Bereitstellung einer südosteuropabezogenen Aufgabe aus ihrem Unternehmensbereich ganz konkret von der Kreativität und dem lokalen Know-how der TeilnehmerInnen.

In der diesjährigen ICT Case Competition geht es darum, Konzepte für ein Internet-Portal als Attraktionsplattform für KundInnen der Erste Bank zu entwickeln. Der Business Case wiederum umfasst die Entwicklung einer Markt- und Vertriebsstrategie für die Vienna Insurance Group. Dabei führen die TeilnehmerInnen in der ersten Phase in ihren jeweiligen Heimatländern umfassende Recherchetätigkeiten durch. Anschließend müssen sie beim Finale in Wien nicht nur als interkulturelle Teams zusammenfinden, sondern auch ihr Wissen in der knapp dreitägigen Konzeptionsphase zu einem gemeinsamen Vorschlag verdichten. Der Praxisbezug steht auch bei den Wettbewerben Law Moot Court und Model European Council im Zentrum, da sie den TeilnehmerInnen ein Gefühl für die Abläufe im Europäischen Rat und am Internationalen Gerichtshof in Den Haag vermitteln.

Die Jobmesse Karrieretag Südosteuropa findet am 7. Juli 2008 in Kooperation mit der Außenwirtschaft Österreich (WKÖ) im Tech Gate statt. Für die exklusive Kontaktaufnahme mit den 140 TeilnehmerInnen der BCC haben sich bereits 25 Firmen, darunter die STRABAG, Siemens, Erste Bank und die Vienna Insurance Group, angemeldet.

Die Österreichische Entwicklungs- und Ostzusammenarbeit (OEZA)

Die OEZA ist die öffentliche Entwicklungszusammenarbeit Österreichs. Sie unterstützt Länder in Afrika, Asien und Zentralamerika sowie Südosteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung. Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese mit Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

World University Service (WUS)

Austria Die Organisation World University Service (WUS) Austria wurde 1983 in Graz gegründet und unterstützt seit Beginn der kriegerischen Auseinandersetzungen in Südosteuropa den dortigen Wiederaufbau und Reformprozess im Bereich der Höheren Bildung. Wurde zunächst der Fokus auf die Wiedererrichtung der universitären Strukturen gelegt, richtet sich die Arbeit von WUS Austria heute auf die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung durch die Annäherung der südosteuropäischen Universitäten an den europäischen Hochschulraum und den Aufbau von Kooperationen zwischen Universitäten und dem Wirtschaftssektor.

Kontakt:

WUS Austria
Veronika Nitsche, MBA
Heinrichstr. 39, 8010 Graz
Tel.: +43 (0)650 509 51 29
E-Mail: mailto:veronika.nitsche@wus-austria.org