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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

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Spindelegger: "Keine Toleranz von sexueller Gewalt in bewaffneten Konflikten"

Außenminister zur Annahme von Resolution 1888 des UNO-Sicherheitsrates


Wien, 30. September 2009 - "Sexuelle Gewalt verhindert dauerhaften Frieden. Tag für Tag werden in bewaffneten Konflikten weltweit Frauen und Mädchen systematisch vergewaltigt und sexuell missbraucht. Heute hat der UNO-Sicherheitsrat ein wichtiges Signal zur Bekämpfung von sexueller Gewalt als Kriegswaffe gesetzt und zudem die Ernennung eines Sonderbeauftragten des UNO-Generalsekretärs für diesen Bereich beschlossen", so Außenminister Spindelegger anlässlich der heutigen Annahme von Resolution 1888 durch den UNO-Sicherheitsrat. Schätzungen zufolge sollen allein in der Demokratischen Republik Kongo seit Beginn des bewaffneten Konfliktes vor 13 Jahren mindestens 200.000 Frauen und Mädchen Opfer von Vergewaltigungen geworden sein.

 

Österreich hat die Einrichtung dieses Mandates nachdrücklich unterstützt. "Wir wollen den meist sprachlosen Opfern sexueller Gewalt eine Stimme und besseren Schutz geben. Nur so kann es gelingen, systematischer sexueller Gewalt in Konfliktsituationen einen Riegel vorzuschieben und die psychologisch-medizinische Betreuung der Überlebenden zu verbessern", betonte der Außenminister weiter. Österreich hat als derzeitiges Mitglied im UNO-Sicherheitsrat diese wegweisende Resolution von Anfang an aktiv mitgestaltet. Viele Partner innerhalb der UNO, etwa auch US-Außenministerin Hillary Clinton, haben erst letzte Woche im persönlichen Gespräch mit Außenminister Spindelegger ihre Wertschätzung für das österreichische Engagement zum Schutz der Zivilbevölkerung, insbesondere von Frauen und Kindern, zum Ausdruck gebracht.

 

"Wir müssen uns alle immer wieder bewusst machen, dass nachhaltige Aussöhnung und Friede nur möglich ist, wenn Frauen als gleichrangige Partnerinnen in Friedensprozesse eingebunden und ihre besonderen Anliegen im Rahmen von Friedensmissionen entsprechend berücksichtigt werden", so der Außenminister abschließend.



Rückfragehinweis:
Bundesministerium für europäische
und internationale Angelegenheiten
Presseabteilung
Tel.: ++43 (0) 50 1150-3262, 4549, 4550
Fax: ++43 (0) 50 1159-213
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