
Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.
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Wien, 8. März 2012 - "Es gibt immer noch großen Handlungsbedarf was die Gleichstellung von Männern und Frauen anbelangt", so Staatssekretär Waldner anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März. Weltweit geht es Frauen laut des neuen Weltbankberichts zu Gender 2012 zwar wesentlich besser als noch vor einigen Jahrzehnten, aber es muss weiter dran gearbeitet werden um die Gleichstellung von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt, sowie im politischen und gesellschaftlichen Leben zu erwirken. "Für die österreichische Entwicklungszusammenarbeit haben Gendergerechtigkeit und Frauenförderung weiterhin hohe Priorität", so Staatssekretär Wolfgang Waldner "Denn Frauen haben eine Schlüsselrolle für die Entwicklung eines Landes."
Weltweit stellen Frauen 40 Prozent der erwerbstätigen Bevölkerung und 43 Prozent der Arbeitskräfte in der Landwirtschaft. Zusehends sind Erfolge zu verbuchen: Mehr als die Hälfte aller Studierenden auf der Welt ist weiblich. Die Einschulungsraten von Mädchen und Buben sind in den meisten Ländern mittlerweile fast ausgeglichen, der Anteil an Frauen, die einer bezahlten Arbeit nachgehen, ist merklich gestiegen. "Zu diesen Erfolgen hat auch die internationale Entwicklungszusammenarbeit beigetragen. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind", so Staatssekretär Waldner. "Gleichzeitig muss man sich aber bewusst sein, dass Frauen nach wie vor rund zwei Drittel der ärmsten Bevölkerung ausmachen, oft unter prekären Bedingungen arbeiten und dafür auch schlecht entlohnt werden. Frauen zu stärken und ihnen zu ihren Rechten zu verhelfen, sind wesentliche Ziele aller Programme und Projekte der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, sowie Ziele unserer österreichischen Initiativen im Menschenrechtsbereich", so Waldner abschließend.
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