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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

weitere öffentliche Akteure

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Westbank und Gazastreifen: Hilfe für Familien in Not

Österreich unterstützt Soforthilfe in Palästina


23. Juni 2009 - Österreich hilft 49.600 Not leidenden Familien in der West-Bank und im Gazastreifen. Alle drei Monate unterstützt das palästinensische Sozialministerium besonders bedürftige Familien. Im Juni werden pro Haushalt rund 200 Euro ausgezahlt. Neben der Europäischen Kommission und Italien unterstützt Österreich diese Hilfe mit 1 Million Euro.


"Direkte Zahlungen an Not leidende Familien sind in der jetzigen Situation unverzichtbar", sagt Botschafterin Brigitte Öppinger-Walchshofer, Geschäftsführerin der Austrian Development Agency, der Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit. Zufrieden äußert sich Öppinger-Walchshofer auch über das hohe Maß an europäischer Kooperation: "Nur wenn die Hilfe gut abgestimmt ist, kann effizient geholfen und jeder Euro optimal eingesetzt werden."

 

Vorreiterrolle Österreichs

Im Februar 2008 beschloss die EU, ihre Unterstützung für die besetzten Palästinensischen Gebiete auf eine neue Grundlage zu stellen. Österreich war von Anfang an dabei. Ziel des PEGASE-Mechanismus (Palestino-Européen Mécanisme de Gestion de l'Aide Socio-Economique, Palästinensisch-europäischer Mechanismus sozioökonomischer Hilfe) war es, sich stärker als bisher an der Entwicklungsplanung der Palästinensischen Autonomiebehörde zu orientieren. Österreich ist der erste Mitgliedsstaat, der seinen PEGASE-Beitrag direkt an die Kommission überwiesen hat. Dieses sogenannte „Pooled Funding" trägt entscheidend zur Harmonisierung der europäischen Entwicklungszusammenarbeit bei.

 

Palästinensische Autonomiegebiete verarmen

Die jahrelange Blockade des Gazastreifens hat eine wirtschaftliche Entwicklung unmöglich gemacht. Die jüngsten kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den israelischen Streitkräften und der Hamas haben die Notlage der dort lebenden Zivilbevölkerung dramatisch verschärft. Auch die Wirtschaft in der Westbank liegt völlig danieder.

 

Österreichs Engagement in den palästinensischen Autonomiegebieten

Seit 1993 sind die besetzten Palästinensischen Autonomiegebiete ein Schwerpunkt der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit. Das Grundanliegen der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit in den besetzten palästinensischen Gebieten ist die Förderung des Nahostfriedensprozesses. Neben Nothilfeprojekten engagiert sich Österreich besonders im Wasser- und im Gesundheitssektor. Seit 2004 wurden rund 7 Millionen Euro für Projekte und Programme bereitgestellt. Koordiniert wird das österreichische Engagement in Palästina durch das österreichische Vertretungsbüro in Ramallah. Dr. Oskar Wüstinger, Leiter des Büros: "Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit wird Palästina auch weiter mit humanitärer Hilfe und Projekten der Entwicklungszusammenarbeit unterstützen. Friedens- und entwicklungspolitische Themen sind hier untrennbar miteinander verbunden."

 

Rückfragehinweis:
Informationsbüro der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit
Austrian Development Agency
Mag. Heidi Liedler-Frank
Tel.: +43 (01) 90399-2400
Mail: heidi.liedler-frank@ada.gv.at