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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

weitere öffentliche Akteure

Wo bin ich?


Krankenhaus auf Rädern

Landschaft mit Schafen in Nordalbanien.
© by: Allianz für Kinder

Unwegsames Gelände erschwert die Gesundheitsversorgung in Nordalbanien.

Nach Jahrzehnten ohne Gesundheitsversorgung ermöglicht eine mobile Ambulanz kostenlose Behandlung in abgelegenen Gemeinden Nordalbaniens.

Der Distrikt Puka in Nordalbanien ist gebirgig, unwegsam und im Winter immer wieder völlig abgeschnitten. 30.000 Menschen leben hier, jahrzehntelang ohne medizinische Versorgung. Aber die Nichtregierungsorganisation HEHS schaffte mit der Volkshilfe und in enger Zusammenarbeit mit dem albanischen Gesundheitsministerium Abhilfe. Mittels einer NRO-Kooperation, die die Austrian Development Agency mit über 70.000 Euro unterstützte, wurde ein "mobiles Krankenhaus" eingerichtet, das mittlerweile von lokalen Institutionen weitergeführt wird.

Mehr Funktionen als Patienten zu betreuen

Ein Auto.
© by:Allianz für Kinder

PatientInnen mit chronischen Erkrankungen profitieren vom regelmäßigen Besuch der ÄrtztInnen.

Besonders Frauen und Kinder erreichten das Krankenhaus oder alternative medizinische Gesundheitsposten nur schwer. Durch den Einsatz der mobilen Ambulanz sind jetzt sogar Schwangerenuntersuchungen möglich.

Während der Projektphase von zwei Jahren, in der fast 3.000 PatientInnen behandelt wurden, gab es ergänzend zur mobilen Ambulanz auch Informationsveranstaltungen rund um das Thema Gesundheit. "Durch die allgemeine Not in der Region, hat der Besuch des Arztes oft viel mehr Funktionen, als nur die Behandlung körperlicher Leiden", berichtet Maria Stammler-Safar. Die Gynäkologin aus Wien war in Nordalbanien stationiert, um die mobile Ambulanz in der Startphase zu unterstüzen.

 

Die mobile Ambulanz zieht Kreise

Sitzende Frauen.
© by:Gundi Dick

Die österreichische Gynäkologin Maria Stammler-Safar bei ihrer Arbeit in Nordalbanien.

Die mobile Ambulanz wird von einem Team lokaler ÄrztInnen und Krankenschwestern geleitet. In manchen Fällen übernimmt die Ambulanz auch die Funktion eines Rettungswagens und ermöglicht den sofortigen Transport ins Krankenhaus Puka.

Auch ein Folgeprojekt mit dem Namen "Women's Empowerment and Health" ist bereits in Planung. Es soll vor allem das Bewusstsein von Frauen für Gesundheit stärken und sich dem Thema "Gewalt gegen Frauen" widmen.

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