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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

weitere öffentliche Akteure

Wo bin ich?


Fair Trade im Trend

Fair Trade Produkte
© by: FAIRTRADE

Fair Trade Produkte: von der Kaffeebohne bis zur Trockenfrucht.

Der Faire Handel konnte in den letzten Jahren ein starkes Wachstum verzeichnen. Mehr und mehr Unternehmen und auch öffentliche Institutionen haben bereits auf FAIRTRADE Produkte umgestellt. So haben sich der österreichische Bundespräsident, das EU-Parlament, Unternehmen wie Mobilkom Austria oder Riedel Glas für den "fairen Weg" entschieden. Was genau bedeutet nun aber "fair gehandelt"?

Was heißt Fair Trade?

Das Prinzip ist sehr einfach: Die ProduzentInnen erhalten für die Rohstoffe faire Preise, unabhängig von den Weltmarktpreisen. So können sie eigenverantwortlich wirtschaften, ihre Existenz weitestgehend sichern und menschenwürdige Lebens- und Arbeitsbedingungen schaffen. Produzentenorganisationen, die FAIRTRADE-Produkte liefern, werden aufgrund strenger internationaler FAIRTRADE-Standards durch eine unabhängige Zertifizierungsinstanz geprüft.

Faires Leben für eine Million Familien

Kaffepflückerin mit Korb voller Kaffebohnen.
© by: FAIRTRADE

FAIRTRADE-Produzentinnen werden für ihre Arbeit fair bezahlt.

"Ich habe selbst keine Ausbildung, aber ich möchte meinen Kindern die bestmögliche Schulausbildung geben. Dank der FAIRTRADE-Preise kann ich ihnen das nun bieten", erklärt Laljibhai Narranbhai, ein Baumwollfarmer aus Indien. Die zentrale Zielgruppe des Fairen Handels sind benachteiligte Kleinbauern und -bäuerinnen, HandwerksproduzentInnen sowie abhängig beschäftigte ArbeiterInnen auf Plantagen und in Fabriken in der so genannten Dritten Welt. Derzeit arbeitet der Faire Handel weltweit mit rund 6.000 Organisationen auf der ProduzentInnenseite zusammen. Es wird geschätzt, dass von dieser Kooperation bereits mehr als eine Million Familien profitieren, insgesamt also über 7,5 Millionen Menschen in mehr als 60 Ländern.

Gemeinsam mehr zusammenbringen

Die Marketingprojekte von FAIRTRADE Österreich tragen seit 2001 zur besseren Bekanntmachung des FAIRTRADE Gütesiegels bei. Mit dem Kauf von FAIRTRADE zertifizierten Produkten erwerben die KonsumentInnen die Gewissheit, dass deren ProduzentInnen in den Entwicklungsländern ein angemessener und fairer Lohn für ihre Arbeit bezahlt wird. Es wird darin ein effektiver Beitrag zur Armutsbekämpfung, Erhaltung der natürlichen Umwelt, ländlichen Entwicklung und Stärkung wirtschaftlich nachhaltiger Strukturen geleistet. Die Organisation FAIRTRADE wird von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) seit 1996 unterstützt, ebenso wie die Arbeitsgemeinschaft Weltläden, die Dachorganisation der Fachgeschäfte des Fairen Handels in Österreich.