Gleichberechtigung für Menschen mit Behinderungen
Gérard kann von Geburt an seine Beine und die rechte Hand nicht bewegen, nicht aufstehen und nicht laufen. Seine Mutter kümmert sich liebevoll um ihn, helfen kann sie aber nicht. Ein Rehabilitationshelfer wird auf die Familie aufmerksam. Mit Massagen und Übungen beginnt er, die Muskulatur des Buben zu kräftigen. Und bald steht Gérard wirklich auf. Die ganze Familie strahlt vor Glück. So schildert die Organisation Licht für die Welt eine von vielen Erfolgsgeschichten eines Projekts in Burkina Faso, das von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) gefördert wird.
Viele kleine Wunder
Oft braucht es nur das nötige Wissen und tatkräftige Unterstützung, um Menschen mit Behinderungen den Alltag zu erleichtern und wieder eine Perspektive zu geben. Bei gemeindenahen Rehabilitationsprogrammen kommen HelferInnen ins Haus und zeigen den Angehörigen, wie sie beim Erlernen wichtiger Fertigkeiten helfen können. Auf diese Weise wird die Entwicklung der Kinder in ihrem familiären Umfeld gefördert. Sie werden selbstständiger und sind bei all den kleinen Dingen des täglichen Lebens nicht mehr auf die Fürsorge anderer angewiesen.
Große Schritte voran
Oberstes Ziel ist, Menschen mit Behinderungen eine gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilnahme an Entwicklungsprozessen zu ermöglichen. Wichtige Schritte sind der Zugang zu medizinischer Grundversorgung und Rehabilitation sowie Aufklärungsarbeit und Bewusstseinsbildung für die Vermeidung von Behinderung. Organisationsstrukturen für Rehabilitation werden aufgebaut. Aus- und Weiterbildung eröffnen Menschen mit Behinderungen neue Perspektiven.
Projektpartner: Licht für die Welt









