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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

weitere öffentliche Akteure

Wo bin ich?


Mit Bienen verdienen

 

Bienenart: Apis Cerana
© by: commons.wikipedia.org

Die Apis Cerana-Biene ist ökologisch gut an die Bedingungen im Himalaya angepasst.

Von der Landwirtschaft lässt sich in der Himalaya-Region mehr schlecht als recht leben. Zur Aufbesserung des Haushaltseinkommens setzen daher immer mehr Bäuerinnen und Bauern auf den Verkauf von Bienenprodukten.

Exoten versus Einheimische

Wegen höherer Erträge wurde vor Jahren die europäische Honigbiene eingeführt. Einheimische Bienenarten wurden verdrängt und damit auch das traditionelle Wissen der lokalen Bevölkerung. Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) geht einen anderen Weg. Über das in Nepal ansässige International Center for Integrated Mountain Development (ICIMOD) unterstützt sie seit 1993 die Erforschung und Förderung der Imkerei mit der einheimischen Biene Apis cerana, die bereits vom Aussterben bedroht war.

Schutz der Vielfalt

 

Landschaftsbild Bhutan
© by: René Schuh

Die asiatischen Bienen haben viele Vorteile gegenüber den exotischen europäischen Arten. Sie sind ökologisch besser angepasst und besitzen eine natürliche Resistenz gegenüber verschiedenen Krankheiten und Schädlingen. Auf teure chemische Krankheitsvorsorge kann daher verzichtet werden. Die Apis cerana trägt auch wesentlich zur Erhaltung der biologischen Vielfalt in der Region bei. Sie fliegt bestimmte Pflanzen an, die von der importierten Honigbiene gemieden werden und daher vom Aussterben bedroht sind.

Das von der OEZA unterstützte Bienenprojekt entwickelte sich im Lauf der Jahre zu einem integrierten Programm, das in allen Ländern der Himalaya-Hindukush-Region umgesetzt wird. Es umfasst Forschungen und die Ausbildung der lokalen Bevölkerung.

Projektpartner

International Center for Integrated Mountain Development (ICIMOD)