Humanitäre Hilfe in Pakistan
Schwere Monsunregenfälle im Sommer 2010 haben vor allem in den nordwestlichen Regionen Pakistans massive Überschwemmungen ausgelöst. In weiterer Folge haben sich die Überflutungen – unter anderem durch Hochwasser führende Flüsse – auch auf weiter südlich gelegene Gebiete des Landes ausgeweitet. Mehr als ein Drittel des Landes wurde überschwemmt, über 20 Millionen Menschen waren unmittelbar betroffen, und über 1,5 Million Häuser wurden beschädigt oder zerstört.
Rasche Hilfe in der Not
Die internationale Gemeinschaft hat rasch reagiert. Auch Österreich leistete einen Beitrag, um der Bevölkerung Pakistans bei der Bewältigung der Krise zu helfen. Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützte die Hilfsmaßnahmen mit 1,5 Millionen Euro aus dem Auslandskatastrophenfonds. Damit wurden Projekte in den Bereichen Wasserversorgung und Wiederherstellung von Bewässerungssystemen ebenso finanziert wie Maßnahmen zur Wiederaufnahme landwirtschaftlicher Aktivitäten, zur Vermeidung von Krankheiten und zur Errichtung von Unterkünften.
Kräfte bündeln
Ergänzend zu den Hilfsmaßnahmen der OEZA haben sich auch andere Ministerien wie das Innen-, Lebens-, Verteidigungs- und Finanzministerium an der Hilfe für Pakistan beteiligt. Das Finanzministerium stellte der Austrian Development Agency, der Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, 3,5 Millionen Euro zur Finanzierung von Hilfsmaßnahmen zur Verfügung. Mit diesen Mitteln wurden ebenfalls Projekte in den Bereichen Nahrungs-, Wasser-, und Gesundheitsversorgung, sowie Wiederherstellung der Lebensgrundlagen und Rehabilitation der Infrastruktur unterstützt.
Auf erfahrene Partner setzen
Erfahrene humanitäre Organisationen gewährleisten, dass sich die Hilfe am akuten Bedarf vor Ort orientiert. So arbeitete Österreich in Pakistan mit den österreichischen Nichtregierungsorganisationen Caritas, Diakonie, HOPE´87 und dem Österreichischen Roten Kreuz sowie mit den internationalen Organisationen UNICEF, UNHCR, UN-OCHA, IKRK und der Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften zusammen.









