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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

weitere öffentliche Akteure

Wo bin ich?


Leben im Einklang mit der Natur

Imposante Berge, unterbrochen von sanften Hügellandschaften, seltene Tiere und Pflanzen locken jährlich bis zu 7.000 TouristInnen in den Simen Mountains Nationalpark in der äthiopischen Provinz Amhara. Aufgrund seiner einzigartigen Schönheit steht er als UNESCO-Kulturerbe unter besonderem Schutz. Dennoch ist das Leben der 17.000 Familien, die im und um den Park siedeln, schwierig. Ausgelaugte Böden und überweidete Flächen haben in der Vergangenheit immer wieder zu Nahrungsmittelknappheit geführt.

Äthiopischer Bauer mit einem Apfelbaum.
© by: Robert Waterhouse

Apfelbäume und andere importierte Pflanzen helfen den Bauern Nahrungsmittel zu sichern.

BIO schafft Entwicklung

Seit fünf Jahren unterstützt die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) ein integriertes Entwicklungsprojekt für den Nationalpark. Mit Erfolg: Bäuerinnen und Bauern erlernten biologische Anbaumethoden, die den Boden nachhaltig verbessern. Sie bauen jetzt eine größere Vielfalt an Obst und
Gemüse an, pflanzen robustere Getreidesorten und produzieren durch moderne Viehzucht mehr Milch und Fleisch. Die besseren Lebensbedingungen erleichtern es den DorfbewohnerInnen, mit den Einschränkungen, die der Naturschutz mit sich bringt, gut umzugehen. So wurden im Nationalpark die
Weideflächen begrenzt, um fruchtbare Hänge zu erhalten. Auch die Wälder dürfen nicht mehr für Brennholz geschlägert werden.

Maultiere tragen das Gepäck der Touristen.
© by: Robert Waterhouse

Als Gepäckträger für Touristen haben die Bauern einen Zuverdienst.

Neue Jobs durch Trekking-Tourismus

Der Tourismus bietet eine zusätzliche Einkommensquelle. In den gemeindeeigenen Lodges können die BesucherInnen zelten oder in einfachen Unterkünften übernachten. Das Gepäck der Wanderer wird von Maultieren transportiert. Die Nationalparkverwaltung vermittelt Jobs als Tourbegleiter oder Koch. Auch die Übernachtungsgebühren kommen direkt den DorfbewohnerInnen zugute.

Projektpartner der OEZA: Bureau for Finance and Economic Development (BoFED)