Home Logo Print

Navigation allgemein


Navigation Informationen



ENTWICKLUNG.AT

Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

weitere öffentliche Akteure

Wo bin ich?


Wertvolles Leben – wertvoll leben

In Albanien haben es Menschen mit Behinderung nicht leicht. Ein Projekt der Caritas bietet Unterstützung an und trägt zur Verbesserung ihrer Situation bei.

Projekt-Mitarbeiterin Magdalena im Gespräch mit Eltern
© by:Lukas Steinwendtner
Projekt-Mitarbeiterin Magdalena im Gespräch mit Eltern von betreuten Kindern.

Ein Leben im Verborgenen - versteckt im Elternhaus oder im Heim, je nach Ausmaß der Behinderung, das ist für viele Menschen in Albanien Realität. Spezifische Förderangebote für Menschen mit besonderen Bedürfnissen fehlen, der Staat unterstützt Menschen mit Behinderungen nur sehr gering. Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit, die Caritas Österreich und die Caritas Albanien haben deshalb ein Projekt ins Leben gerufen, dass Menschen mit Behinderung fördert. Konkret geht es dabei um die Sensibilisierung der Gesellschaft für Menschen mit Behinderung und professionelle Schulungen des Personals im Bereich des Gesundheitswesens.

 

Verbesserung der Lebenssituation

Ein Betreuer aus dem Gesundheitsbereich macht mit einem kleinen Jungen mit Behinderung Physiotherapie
© by:Caritas Albanien
Mobile Betreuungsteams kommen zu den Familien nach Hause und trainieren mit den Menschen mit Behinderung.

60 Menschen mit Behinderung im Alter zwischen sechs und 39 Jahren wurden in den letzten drei Jahren durch mobile Betreuungsteams gefördert. Ihre Angehörigen wurden so in der Pflege entlastet. Mehr als 150 MitarbeiterInnen regionaler Gesundheitszentren nahmen an Weiterbildungen teil und erarbeiteten sich Kenntnisse für die Arbeit mit Menschen mit Behinderung. Eine Publikation, die sich mit relevanten Themen für Menschen mit Behinderung beschäftigt, findet Anklang.

 

Behinderte Menschen einbeziehen

Durch die Einbeziehung der albanischen Gemeinden und Ministerien in das Projekt wird an einer Entstigmatisierung von Menschen mit Behinderung gearbeitet. Außerdem wurde eine Werkstatt errichtet, in der Menschen mit Behinderung arbeiten können. "Viele sind gekommen, haben uns fotografiert und gesagt sie wollen helfen. Aber wir sahen sie nie wieder. Dieses Projekt hilft uns jetzt wirklich", freut sich der 25-jährige querschnittsgelähmte Dritan über die österreichische-albanische Initiative.

Weitere Informationen: