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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

weitere öffentliche Akteure

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Österreich unterstützt UN-Reform in Albanien und Kap Verde

Mit der "Delivering as One" Pilot-Initiative möchten die Vereinten Nationen Wege bahnen, um schnelle und effiziente Operationen in der Entwicklungszusammenarbeit zu gewährleisten. Durch verstärkte Kohärenz sollen so die Millenniums-Entwicklungsziele besser erreicht werden können. Das Pilotprojekt ist unter der Leitung der United Nations Development Group (UNDG) im Jahr 2007 in acht Staaten angelaufen. Neben Mosambik, Pakistan, Ruanda, Tansania, Uruguay und Vietnam finden Maßnahmen in Albanien und Kap Verde statt. Das Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMeiA) unterstützt das Projekt in beiden Schwerpunktländern mit jeweils 250.000,- Euro.

Vier Module - ein Ziel

Vier Module - die so genannten "Four Ones" - sind das Herzstück der Pilot-Initiative. Die Zusammenarbeit der UN-Organisationen vor Ort wird mit "One Office" "One Leader" "One Programme" und "One Budget" organisiert.

Ein so genanntes "Joint Office" repräsentiert verschiedene UN-Agenturen durch einen "One Leader" bzw. Koordinator. In "One Programme" sind die Aktivitäten und Ziele der vertretenen Organisationen mit den Entwicklungszielen der Länder abgestimmt und in "One Budget" zusammengefasst. Ende 2009 werden die "One Programmes" auf Basis eines Berichts des VN-Generalsekretärs an die Generalversammlung einer unabhängigen Evaluierung unterzogen.