Wissen über Wasser
Wasser ist die Quelle des Lebens, ein unverzichtbarer Bestandteil des Naturhaushaltes und das wichtigste Lebensmittel. Doch wie lange reichen unsere Wasservorräte noch aus? Wie gehen wir mit dieser lebenswichtigen Ressource im Spannungsfeld zwischen Nutzung und Schutz um? Lösungen für ein nachhaltiges Wasser- und Gewässermanagement sind gefragt - vor allem in Afrika.
Seit über 30 Jahren unterstützt die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) Ausbildungsprogramme, in denen Know-how für die Bewahrung und Bewirtschaftung von Gewässer-Ökosystemen vermittelt wird. Ziel ist es, die Lebensqualität und die Versorgung künftiger Generationen zu sichern. Darüber hinaus unterstützt Österreich Forschungs- und Ausbildungszentren, damit die lokalen Partner gezielt Forschung zu nachhaltigem Wasser- und Gewässermanagement durchführen und EntscheidungsträgerInnen in der Umsetzung sachkundig beraten können.
Wasser-Armada für nachhaltige Entwicklung
Das Masterprogramm "Environmental Sciences, Specialization Limnology & Wetland Ecosystems" findet an drei Partnerinstitutionen statt: am Institut für Limnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Mondsee, am UNESCO-IHE Institute for Water Education in den Niederlanden und an der Egerton Universität in Kenia. Die OEZA unterstützt die kenianische Universität dabei, das internationale Masterprogramm in der erforderlichen Qualität durchzuführen: durch die Modernisierung der Ausrüstung ebenso wie durch Fortbildung des Personals in Projektmanagement, Qualitätssicherung, Lehr- und Lernmethodik sowie EDV. Bisher wurden mehr als 400 junge WissenschafterInnen aus 60 Entwicklungsländern (202 aus der Region Ostafrika) ausgebildet.
Zugang zu Bildung zu ermöglichen und Wissen aufzubauen sind zentrale Themen der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit. Deshalb investiert sie in Aus- bzw. Weiterbildung und unterstützt regionale sowie internationale Netzwerke. Ein Erfolgsbeispiel ist die East Africa Water Association, die das Ziel verfolgt, die regionale und internationale Zusammenarbeit zu intensivieren und wissenschaftliche Institutionen Ostafrikas zu stärken.
Projektpartner der OEZA
Institut für Limnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Mondsee, UNESCO-IHE Institute for Water Education in den Niederlanden, Egerton Universität in Kenia








