
Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.
Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development AgencySie investieren in die Märkte der Zukunft?
Wir fördern Unternehmergeist und Ideen.
Am Donnerstagabend, 18. September 2008, luden die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit und das Wiener Institut für Internationalen Dialog und Zusammenarbeit zu einer Podiumsdiskussion über Korruptionsbekämpfung in der Entwicklungszusammenarbeit ins Haus der Musik ein. Eine Reihe von Experten, die das Thema Korruption und Korruptionsbekämpfung jeweils aus unterschiedlichen Perspektiven betrachteten, stellten sich im Anschluss den Fragen aus dem Publikum.
Diese Veranstaltung machte erneut deutlich, dass Korruption kein isoliertes Phänomen in den Partnerländern der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit ist. Korruption gebe es in jedem Staat dieser Welt , so die Experten. Sie reicht von sogenannter Kleinkorruption etwa im öffentlichen Dienstleistungsbereich, bis hin zu politischer Korruption im großen Stil. Korruption lasse sich auch nicht alleine durch kurzfristige Maßnahmen wie Kampagnen oder ähnlichem verhindern und sei daher schwierig zu bekämpfen. Für Korruptionsbekämpfung brauche es einen Umdenkprozess, eine Veränderung der Kultur des politischen und gesellschaftlichen Handelns und dafür seien langfristig angelegte Maßnahmen erforderlich , gaben sich die ExpertInnen am Podium überzeugt.
Über die Vielfältigkeit des Themas diskutierten Dedo Geinitz vom Anti-Korruptionsteam des Entwicklungshilfeausschusses der OECD, Josef Müllner von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit im Außenministerium, Ruth Bachmayer von Transparency International und Julia Kozma vom Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte.