Teilen btn_sharing

Suche

Inhalte der Website durchsuchen

suche / search

Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency
(
ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.weitere öffentliche Akteure >>

Wirtschaftspartnerschaften

Sie investieren in die Märkte der Zukunft?

Wir fördern Unternehmergeist und Ideen.

mehr >>

Das Phänomen Korruptionsbekämpfung
ExpertInnen am Podium der Veranstaltung gegen Korruption in der Entwicklungszusammenarbeit.
© by: Frank Helmrich

"Korruptionsbekämpfung fordert einen Umdenkprozess", so die ExpertInnen.

Am  Donnerstagabend, 18. September 2008, luden die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit und das Wiener Institut für Internationalen Dialog und Zusammenarbeit zu einer Podiumsdiskussion über Korruptionsbekämpfung in der Entwicklungszusammenarbeit ins Haus der Musik ein.  Eine Reihe von Experten, die das Thema Korruption und Korruptionsbekämpfung jeweils aus unterschiedlichen Perspektiven betrachteten, stellten sich im Anschluss den Fragen aus dem Publikum.

Korruption kein isoliertes Phänomen

 

Mag. Brigitte Öppinger-Walchshofer, Geschäftsführerin der ADA, bei der Podiumsdiskussion über Korruptionsbekämpfung.
© by: Frank Helmrich

Botschafterin Mag. Brigitte Öppinger-Walchshofer, Geschäftsführerin der ADA, eröffnete die Podiumsdiskussion.

Diese Veranstaltung machte erneut deutlich, dass Korruption kein isoliertes Phänomen in  den  Partnerländern  der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit  ist.  Korruption gebe es in jedem  Staat dieser Welt , so die Experten. Sie  reicht von sogenannter Kleinkorruption etwa im öffentlichen Dienstleistungsbereich, bis hin zu politischer Korruption im großen Stil. Korruption   lasse  sich auch nicht alleine durch kurzfristige Maßnahmen wie Kampagnen oder ähnlichem verhindern  und sei daher schwierig zu bekämpfen.  Für Korruptionsbekämpfung brauche  es einen Umdenkprozess, eine Veränderung der Kultur des politischen und gesellschaftlichen Handelns und dafür seien langfristig angelegte Maßnahmen erforderlich , gaben sich die ExpertInnen am Podium  überzeugt.

Podiumsdiskussion im Haus der Musik, Wien.
© by: Frank Helmrich

Korruption stellt auch für die Entwicklungszusammenarbeit ein großes Problem dar.

Über die Vielfältigkeit des Themas  diskutierten Dedo Geinitz vom Anti-Korruptionsteam des Entwicklungshilfeausschusses der OECD, Josef Müllner von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit im Außenministerium, Ruth Bachmayer von Transparency International und Julia Kozma vom Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte.

 

Weitere Informationen: