Saubere Energie für Zentralamerika
2007 trat die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) der Energie- und Umweltpartnerschaft für Zentralamerika (EEP) bei. Die Initiative wurde 2002 am Rande des Weltgipfels für nachhaltige Entwicklung von Finnland unter dem Schirm der EU-Energieinitiative und in Kooperation mit der zentralamerikanischen Regionalorganisation SICA ins Leben gerufen. Finanziert werden Maßnahmen zu erneuerbarer Energie und Energieeffizienz insbesondere in abgelegenen ländlichen Regionen. Die Zuschüsse werden für langfristige Planungen, Projekte und Bewusstseinsbildung verwendet. Ein eigenes Regionalbüro setzt die Projekte mit Zustimmung der nationalen Behörden um.
Gefriergeräte in Panama, Öko-Herde in Honduras
Die EEP verfügt für drei Jahre über ein Gesamtbudget von mehr als 6,8 Millionen Euro. Damit werden beispielsweise Wind- und Kleinwasserkraftwerke in Nicaragua errichtet, solarbetriebene Gefriergeräte für eine Fischerkooperative in Panama gefördert, geothermische Energie in der Lebensmittelindustrie in Guatemala eingesetzt und Öko-Herde für Familienhaushalte in Honduras unterstützt. Österreich leistet vor allem in den Bereichen Wasserkraft, Solarthermie und Biomasse einen Beitrag.
Schwerpunktregion für Österreich
Zentralamerika ist seit Beginn der 1990er-Jahre eine Schwerpunktregion der OEZA. In den vergangenen Jahren konzentrierte sich die Kooperation auf das Schwerpunktland Nicaragua und die Partnerländer Guatemala und El Salvador. Bereits 1986 eröffnete Österreich ein Koordinationsbüro in der nicaraguanischen Hauptstadt Managua. Dieses ist seither die Drehscheibe für den Dialog der OEZA mit den Partnerländern in der Region und für die Planung und Betreuung der österreichischen Programme.









