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Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südost- und Osteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung.

Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Akteure
BMeiA
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
ADA
Austrian Development Agency

weitere öffentliche Akteure

Wo bin ich?


Frauen an den Verhandlungstisch

Frauen beim Bundesheer
© by: Österreichisches Bundesheer

Wenn es um die Zukunft einer Familie, einer Gemeinschaft oder gar eines Staates geht, sollten nicht nur Männer das Sagen haben, sondern auch Frauen mitbestimmen. Das klingt selbstverständlich, ist es aber nahezu nirgendwo auf der Welt. Gerade in Krisenregionen oder in Ländern, die ihre Gemeinschaft nach einem Konflikt mühsam wieder aufbauen müssen, sind Frauen bei Verhandlungen oder Entscheidungen häufig nicht dabei. Obwohl sie bis dahin die Verantwortung für die Familie getragen und deren Überleben gesichert haben.

Frauen kennen den Alltag

Eine starke Stimme erhalten Frauen durch die Sicherheitsratsresolution 1325 der Vereinten Nationen, die die Einbindung von Frauen und deren Anliegen in alle Phasen von Friedensprozessen fordert. Besonders in der heiklen Phase nach einem bewaffneten Konflikt ist eine Gemeinschaft sehr verletzlich. Es ist notwendig, auf Familien- und Gemeindeebene wieder Zuversicht zu schaffen. Frauen wissen genau, worauf es im alltäglichen Leben ankommt, und sie kennen die konkreten Bedürfnisse. Diese können nur gehört werden, wenn auch Frauen mit am Verhandlungstisch sitzen.

Frauengruppen fördern

Frau mit Kind
© by: ADA/Heidi Frank

Nachhaltige Entwicklung ist nur möglich wenn Frauen und Männer die gleichen Möglichkeiten zur Verfügung stehen.

Österreich unterstützt die Umsetzung der UN-Resolution 1325 mit allen Kräften. Über den Entwicklungsfonds der Vereinten Nationen für Frauen (UNIFEM) fördert die OEZA Frauengruppen in Serbien und im Kosovo, die sich zu einer Women’s Peace Coalition zusammengeschlossen haben. Ihr Ziel ist es, gegenseitiges Vertrauen aufzubauen, gemeinsame Prioritäten zu erarbeiten und einen Aktionsplan zu beschließen. Auch in anderen Ländern der Region treffen sich Friedensaktivistinnen, um die Umsetzung der Resolution zu überwachen. Darüber hinaus werden Regierungs- und  Nichtregierungsorganisationen gestärkt, die sich im Wiederaufbauprozess für die Gleichstellung der Geschlechter engagieren. Nachhaltige Entwicklung ist nur dann möglich, wenn Frauen gleichberechtigten Zugang zu Ressourcen haben, ihre rechtliche, politische und wirtschaftliche Position gestärkt wird und sie vor jeglicher Form von Gewalt sicher sind.

Projektpartner

UNIFEM