13. Lateinamerika-Filmwoche 2019



Projektträger: Lateinamerika-Komitee Salzburg Land: Austria Fördersumme: € 10.000,00 Beginn: 01.10.2018 Ende: 30.06.2019

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Von 20. – 31. März 2019 veranstaltet das Lateinamerika-Komitee die 13. Lateinamerika-Filmwoche in Salzburg. Durch das Medium Film (Komödien, Dramen, Dokumentarfilme) wird ein differenziertes Bild von Lateinamerika gezeigt und aktuelle wirtschaftliche, politische, soziale und kulturelle Entwicklungen in einigen lateinamerikanischen Ländern beleuchtet und diskutiert.


Erwartete Ergebnisse


Filmvorstellungen und Diskussionsveranstaltungen an 12 Festivaltagen mit etwa 5.400 BesucherInnen. Neben Vorführungen in Salzburg im DAS KINO und dem Einkaufszentrum Europark, sind Filmvorführungen in drei weiteren Gemeinden mit einem mobilen Projektor vorgesehen. Die Filmvorführungen werden durch Publikumsgespräche mit ExpertInnen und RegisseurInnen sowie ein umfassendes Begleitprogramm mit Info- und Büchertisch, Produkten des Fairen Handels sowie Radiosendungen in Kooperation mit dem Freien Radio Salzburg (Radiofabrik) und einen MultiplikatorInnenworkshop ergänzt. Die interessierte Öffentlichkeit wird über Medienberichterstattung erreicht.


Zielgruppe


- Menschen mit Interesse an Lateinamerika und/oder am Medium Film

- SchülerInnen, Studierende, TeilnehmerInnen an Sprachkursen

- MultiplikatorInnen (Lehrende von Schulen, Universitäten, Fachhochschulen und Erwachsenenbildungseinrichtungen)

- entwicklungspolitisch Interessierte

- Medien (Fernsehen, Radio, Print)


Das Vorhaben verfügt über eine breite Kooperationsbasis mit Kinos, Bildungseinrichtungen, Universitätsinstituten, Fachhochschulen, ÖH, Medien sowie mit anderen entwicklungspolitisch tätigen Gruppen in Salzburg. Neben DAS KINO als Hauptpartner finden die Veranstaltungen auch außerhalb Salzburgs in drei Gemeinden (Hallwang, Neumarkt, Obertrum) sowie der Oval-Bühne im Europark statt, so wird ein neues Publikum erreicht. Eine Übernahme des Programms (oder Teile daraus) durch andere Kinos österreichweit ist vorgesehen.


Maßnahmen


- Filmsichtung und -Auswahl

- Einladung von RegisseurInnen und Expertinnen

- Werbemaßnahmen und Pressearbeit

- Durchführung der Filmwoche in Kooperation mit Partnern und Dialoggruppen mit Rahmenprogramm und Workshop

- spezielle Angebote für Schulen (Workshops, Unterrichtsmaterial sowie Beibehaltung einer 15-Uhr-Schiene)

- Presse- und Öffentlichkeitsarbeit


Hintergrundinformation


Das Projekt wird bei einem Gesamtprojektvolumen von EUR 73.000,- in der Höhe von Euro 10.000,- (13,7% der Gesamtkosten) mit einer Laufzeit von 9 Monaten gefördert.

Projektnummer 2399-04/2018
Mittelherkunft OEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied 10000
Modalität Development awareness
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.