Advancing Women’s Rights Initiative



Projektträger: Kosovo Women’s Network (KWN) Land: Kosovo Fördersumme: € 472.000,00 Beginn: 15.12.2014 Ende: 31.12.2017

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Ziel des vorliegenden Projektes ist die Förderung und Stärkung der Rechte und Interessen von Frauen und Mädchen im Kosovo, das durch Kapazitätsentwicklung von zivilgesellschaftlichen Frauenorganisationen und BeamtInnen auf Gemeinde- wie auf nationaler Ebene erreicht werden soll.

Projektbegünstigte sind 86 Mitgliedsorganisation des Kosovo Women‘s Network (KWN) und jene rund 3.636 Frauen, Mädchen und Kinder, die von deren Lobbyaktivitäten und Initativen profitieren; weiters rund 230 Frauen aus Politik und Zivilgesellschaft, die gemeinsam die Kosovo Women´s Lobby (KWL) bilden, sowie öffentlich Bedienstete und GemeindevertreterInnen. Die erwarteten Ergebnisse des Projekts sind:

1. Die Bildung von frauengeführten zivilgesellschaftlichen Organisationen (CSOs) und deren aktive Kooperation mit Behörden zur Förderung rechts-basierter anwaltschaftlicher Ansätze für die Anliegen von Frauen.

2. Die aktive Partizipation von Frauen an Politik und Entscheidungsprozessen auf nationaler wie auf Gemeindeebene.

3. Das Bewusstsein von BeamtInnen und BürgerInnen zu Gender-Based Violence (GBV) wird gestärkt und trägt so verstärkt zum Schutz vor GBV und zur Stärkung der Rechte von Frauen und Mädchen bei.

Zu den zentralen Aktivitäten zählen interaktive Workshops und Monitoring für CSOs und KWL-Mitglieder; Vergabe von Fördergeldern (insegsamt 29 Grants) an frauengeführte CSOs, um ihnen learning by doing zu ermöglichen; Förderung und Erleichterung der Kooperation von Organisationen; Betreuung der CSOs und Behörden bei gender-responsive budgeting; Forschung zur Änderung von Verhalten und Vorkommen von GBV sowie Umsetzung eines Rechtsrahmens; Lobbying für die Umsetzung von GBV-rechtlichen Rahmenbedingungen; Organisation von Kampagnen zur Sensibilisierung von GBV sowie Unterstützung des National Council for Survivors of Sexual Violence during the War.

Projektnummer 8299-01/2014
Mittelherkunft OEZA
Sektor Staatsführung & Zivilgesellschaft, allgemein
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.