Beitrag Gemeindentwicklung in Zentral- und Nord Mosambik



Projektträger: Royal Danish Embassy Maputo Land: Mozambique Fördersumme: € 3.000.000,00 Beginn: 01.07.2011 Ende: 31.12.2014

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Die Landesstrategie Mosambik 2010 – 2013 setzt einen Schwerpunkt in Dezentralisierung. Die OEZA gemeinsam mit Dänemark und der Schweiz fördert ein nationales Programm der Gemeindeentwicklung in Nord- und Zentralmosambik. 13 ausgewählte autonome Gemeinden in den Provinzen Cabo Delgado, Niassa, Nampula, Zambezia und der Schwerpunktprovinz der OEZA, Sofala, nehmen an dem Programm teil.


Die öffentliche Verwaltung soll in den Gemeinden gestärkt werden. Diese sollen ihre Aufgaben effizient und effektiv wahrnehmen. Und die Verwaltung soll gemeinsam mit den BewohnerInnen Maßnahmen von öffentlichem Interesse planen. Dies wird zur Minderung der Armut beitragen.


In der 1. Phase des Programms konnten beachtliche Resultate erreicht werden. Die Planungen der Verwaltungen und das öffentliche Beschaffungswesen haben sich verbessert. Die Subventionierung von Infrastrukturmaßnahmen in Gemeinden ist richtungs-weisend für einen zukünftigen nationalen Topf für Infrastruktur in den Gemeinden.


In der 2. Phase des Programms werden die 13 Gemeinden in drei Sachthemen unterstützt:

- die dezentralen Finanzsysteme, wie die Einhebung der Steuern, öffentliches Beschaffungswesen, Transparenz, Rechenschaftspflicht, weiter zu verbessern

- Pläne für Flächenwidmung und Raumplanung für alle Gemeinden zu erstellen

- und Abfallwirtschaft in den Gemeinden einzuführen.

Die Infrastruktur in den 13 Gemeinden soll weiter ausgebaut werden. Daneben wird es administrative Fortbildungen für die Verwaltung geben, die offen sind für alle 43 autonomen Gemeinden Mosambiks.


Das Programm wird gemeinsam mit dem Ministerium für Staatliche Verwaltung und dem nationalen Gemeindeverband durchgeführt. Zielgruppe sind die gewählten Gemeinderegierungen und die MitarbeiterInnen der 13 Gemeindeverwaltungen.


Von den verbesserten Gemeindeverwaltung und -leistungen werden ca. 2 Mio. Menschen, 10% der Gesamtbevölkerung Mosambiks, profitieren.

Projektnummer 2517-00/2011
Mittelherkunft OEZA
Sektor Staatsführung & Zivilgesellschaft, allgemein
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.