Beitrag zum Justice, Law and Order Sector - Peace, Recovery and Development Plan for Northern Uganda (JLOS-PRDP)



Projektträger: Ministry of Finance, Planning and Economic Development - Uganda Land: Uganda Fördersumme: € 1.000.000,00 Beginn: 01.10.2008 Ende: 30.06.2012

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Mit dem Peace, Recovery and Development Plan für Norduganda (PRDP) hat die ugandische Regierung eine nationale Strategie für den Zeitraum 2007 - 2010 vorgelegt: Sie soll den Anschluss der durch über 20 Jahre Bürgerkrieg zerrütteten Region im Norden an die Entwicklungen im Rest des Landes vorantreiben und Frieden und Stabilität festigen.

Das erste der vier strategischen Ziele des PRDP, soll die Rechtsstaatlichkeit in den betroffenen Gebieten wiederherstellen und stärken.

Im Sinne der österreichischen Schwerpunktsetzung in Uganda, unterstützt Österreich diesen Prozess durch die Förderung jener Sub-Programme des PRDP, die in den unmittelbaren Wirkungsbereich des Justice-Law and Order Sektors (JLOS) fallen: es handelt sich dabei um das (a) Police Enhancement Programme, (b) Prisons Enhancement Programme und (c) Judicial Services Enhancement Programme.

Obwohl seit 2006 bescheidene Fortschritte in der Wiederherstellung des Alltagslebens in Norduganda zu verzeichnen sind, kommt die verstärkte Präsenz der JLOS Institutionen und deren Dienstleistungen dem ausdrücklichen Sicherheitsbedürfnis der aus den Camps heimkehrenden Bevölkerung entgegen. Die Kosten für den Aufbau der dafür notwendigen Infrastruktur und der Personalressourcen stellen jedoch eine große Herausforderung dar.

Mit gegenständiger Unterstützung leistet Österreich daher einen komplementären Beitrag zum bereits bestehenden Engagement im JLO-Sektor.

Das Mandat zur Umsetzung der PRDP Sub-Programme obliegt den im JLOS zusammengeschlossenen Ministerien und Institutionen. Die technische Planung und Koordination sowie das Monitoring der Umsetzung wird durch die JLO-Sektorarbeitsgruppe wahrgenommen.

Bei der Umsetzung des PRDP wird crosscutting issues wie Gender, Umwelt, HIV/AIDS und Menschenrechten hohe Relevanz beigemessen.

Projektnummer 1831-02/2008
Mittelherkunft OEZA
Sektor Staatsführung & Zivilgesellschaft, allgemein
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.