Beitrag zur Partnerschaft für Energie und Umwelt für Zentralamerika



Projektträger: Secretaria General del Sistema de la Integración Centroamericana Land: North & Central America, regional/multi-country Fördersumme: € 1.800.000,00 Beginn: 01.07.2007 Ende: 31.12.2011

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Die Partnerschaft für Energie und Umwelt in Zentralamerika (EEP) wurde 2002 von Finnland ins Leben gerufen, das eine direkte Kooperation mit der zentralamerikanischen Regionalorganisation SICA (Sistema de la Integración Centroamericana) und ihrem Unterorgan CCAD (Comisión Centroamericana de Ambiente y Desarrollo) einging. Mit dem Beitrag der OEZA, der durch SICA direkt vor Ort verwaltet wird, stehen der Initiative für die Jahre 2007 bis 2009 insgesamt 4,8 Mio. Euro zur Verfügung.


Die EEP fördert die Verbreitung erneuerbarer Energien in Zentralamerika und versucht damit, auf die sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Probleme der Region zu reagieren. Der Lösungsansatz der EEP setzt vor allem in abgelegenen ländlichen Gebieten an, die wenig Aussicht auf eine Einbindung in zentrale Stromnetze haben. Die Förderung von erneuerbaren Energieressourcen und -technologien wie Solarenergie, Geothermie, Wind- und kleine Wasserkraft oder Biomasse bietet sich besonders an und ist zudem ein aktiver Beitrag zum weltweiten Klimaschutz. Von der EEP werden Grundlagenstudien und Pilotprojekte finanziert, wie zum Beispiel der Einsatz von Wind- und Kleinwasserkraftwerken in Nicaragua, solarbetriebene Gefriergeräte für eine Fischerkooperative in Panama, geothermale Energie für die Lebensmittelindustrie in Guatemala oder Öko-Herde für Familienhaushalte in Honduras.


Die EEP-Initiative ist eine wichtige Ergänzung zu den bestehenden Programmen der OEZA in der Region. Es werden bereits Projekte gefördert, in denen das Thema Energie als wichtige Querschnittskomponente verankert ist (Solartrockner, Warmwasseraufbereitung für Kleinbetriebe). Bestehende Kooperationen mit dem UNIDO Cleaner Production Center in Managua oder der Renewable Energy and Energy Efficiency Partnership (REEEP) bieten Anknüpfungspunkte. Bereits bestehendes österreichisches know how von Unternehmen und NROs in der Region, soll genützt werden, wenn es lokale Partner nicht abdecken können.

Projektnummer 2491-00/2007
Mittelherkunft OEZA
Sektor Energiegewinnung /erneuerbare Energiequellen
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.