Contribution to Sustainable Energy For All (SE4all)



Projektträger: Sustainable Energy for All Verein für nachhaltige Energie ("SE4All Verein") Land: Developing countries, unspecified Fördersumme: € 250.000,00 Beginn: 15.12.2017 Ende: 31.12.2018

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Die in Wien ansässige Organisation "Sustainable Energy For All" (SEforALL) unterstützt die Umsetzung von Sustainable Development Goal 7. SEforALL operiert dabei unter den drei globalen Zielsetzungen: 1. universellen Zugang zu modernen Energiedienstleistungen sicherzustellen, 2. die globalen Energieeffizienzsteigerungen zu verdoppeln, und 3. den Anteil erneuerbarer Energieträger am globalen Energiemix zu verdoppeln. Der österreichische Beitrag soll die Organisation SEforALL bei ihren Aktivitäten zur globalen Erreichung dieser drei Zielsetzungen unterstützen. Gleichzeitig soll der Standort Wien als Energy Hub gestärkt und eine Koordinierung mit anderen in Wien ansässigen Institutionen erreicht werden.


Erwartete Ergebnisse


SE4all erwartet bis 2030 zwei wesentliche Ergebnisse: 1. Frisches Kapital für Investitionen zur Steigerung der nachhaltigen Energieerzeugung wurde durch neue Finanzierungsinstrumente mobilisiert. 2. innovative Partnerschaften zwischen Industrie, Wirtschaft und Gesellschaft trugen dazu bei, langfristig und weltweit eine ökologisch nachhaltige Energieproduktivität zu sichern.


Zielgruppe


Als globale Plattform operiert SEforALL weltweit, um die internationalen Ziele im Energiebereich zu erreichen. Zielgruppe sind insbesondere jene 316 Mio. Menschen, die in Ländern leben, in denen der Zugang zu Elektrizität für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung von größter Bedeutung ist. Dabei arbeitet SE4all mit unterschiedlichsten Partnern aus der Wirtschaft, der Industrie und der Gesellschaft zusammen. Die Organisation setzt vor allem auf regionale Unterstützung und erfährt diese durch zahlreiche regional anerkannte Drehscheiben ("Hubs"), wie z. b. die Internationale Organisation für Erneuerbare Energie IRENA, die Weltbank, die regionalen Entwicklungsbanken (AfDB, IADB, ADB) oder durch UN-Organisationen wie UNDP oder UNIDO. Mit der Neuausrichtung von SEforALL wurden Partnerschaften mit dem Privatsektor und zivilgesellschaftlichen Organisationen verstärkt.


Maßnahmen


SEforALL konzentriert sich auf die Förderung von Partnerschaften, über die konkrete Aktivitäten gesetzt werden. Dazu zählen beispielsweise die regionalen und thematischen SEforALL Hubs und die Globale Platform zu Energieeffizienz. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt der Organisation bildet das globale Monitoring und der Dialog mit politischen Entscheidungsträgern. Fixer Bestandteil dieser Tätigkeiten ist das sog. "Global Tracking Framework" (GTF) und der Anfang 2017 gelaunchte RISE (Regulatory Indicators for Sustainable Energy) Bericht. Über das GTF wurde 2013 erstmal eine globale Datenbasis für Energiedaten zu Energiezugang, Energieeffizienz und Erneuerbaren Energien geschaffen und die Fortschritte zur Erreichung von SDG7 abgebildet.


Hintergrundinformation


Mit Einführung der Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDG-Ziele) und dem Pariser Klimaschutzabkommen haben sich Ende 2015 die globalen energie- und klimapolitischen Rahmenbedingungen geändert. Die in Österreich ansässige ehemalige UN-Initiative „Sustainable Energy for All“ (SEforALL) war für die Aufnahme eines eigenen Nachhaltigen Entwicklungsziels für nachhaltige Energie (SDG-7) instrumental. Im Laufe des Jahres 2016 wurde die Initiative in eine "quasi- internationale Organisation nach österreichischen Recht" transformiert und strategisch, inhaltlich und organisatorisch neu ausgerichtet. Ziel des ggst. Projekts ist es daher, SEforALL beim Abschluss dieses Transformationsprozesses und der Erfüllung ihres Mandats zur Mobilisierung von Entscheidungsträgern auf allen Ebenen für die Umsetzung von SDG-7 zu unterstützen.

Projektnummer 2811-00/2017
Mittelherkunft OEZA
Sektor Energiegewinnung, -Verteilung und -Effizienz, allgemein
Tied
Modalität Core support to NGOs, other private bodies, PPPs and research institutes
Marker Environment: 2, Climate change mitigation: 2, Gender: 1
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.