Empowerment und Gesundheitsvorsorge für Frauen



Projektträger: Österreichische Caritaszentrale (ÖCZ) Land: Albania Fördersumme: € 56.200,00 Beginn: 01.01.2011 Ende: 31.12.2012

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Projekt (ursprünglicher Start: 1.7.2010 mit Vertragspartner Volkshilfe, 8108-04/2010, Schlussabrechnung per 31.12.2010, Übernahme und Fortführung des Projekts per 1.1.2011 durch Caritas Österreich) hat als primäre Zielgruppe Frauen und deren Kinder.

Ziel ist, dass Frauen durch verschiedene Maßnahmen wie Beratung, psychologische Unterstützung, soziale Aktivitäten, Training und Sensibilisierung im Bereich Menschen- und Frauenrechte ihre soziale und ökonomische Stellung in der Gesellschaft verbessern können. Ein Schwerpunkt im Projekt ist es, vor allem in den ländlichen fünf Gemeinden des Distrikts, den Frauen den Zugang zu Maßnahmen der Gesundheitsprävention zu erleichtern und die Möglichkeit zu bieten, sich um die eigene Gesundheit besser kümmern zu können. Die Aktivitäten werden im Norden Albaniens, im Distrikt Puka, durchgeführt. Hohe Arbeitslosigkeit und sehr geringe Einkommen sind unter anderem Ursache für Gewalt in der Familie, Alkoholismus, Prostitution, Schulabbruch der Kinder und Frauenhandel.

Ausgangspunkt für die Aktivitäten bildet der Women's Club von UAW in Puka, der 2007 eingerichtet wurde und sich in der Zwischenzeit zu einem anerkannten, sehr frequentierten und lebendigen Treffpunkt für Frauen entwickelt hat. UAW arbeitet eng mit dem Ministerium für Arbeit und Soziales zusammen, einerseits in beratender Funktion, um die bestehende Gesetzgebung im Bereich Frauenrechte und Geschlechtergleichstellung zu verbessern, und andererseits in der konkreten Umsetzung von gendergerechten Strategien im Rahmen von Gender Mainstreaming Programmen.

Erwartete Resultate:

1) Psychologische und soziale Unterstützung wird von den Frauen in der Projektregion angenommen.

2) 10 Krankenschwestern sind in Gesundheitsvorsorge für Frauen ausgebildet und zu Gewalt in der Familie sensibilisiert.

3) Bewusstseinsbildende Maßnahmen für Lehrerinnen sind durchgeführt; damit werden rund 3.500 Schülerinnen über soziale, rechtliche und gesundheitsrelevante Belange informiert.

Projektnummer 8108-01/2011
Mittelherkunft OEZA
Sektor Staatsführung & Zivilgesellschaft, allgemein
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.