Ending Palestinian Fragmentation through Women's Empowerment



Projektträger: Bruno Kreisky Forum für Internationalen Dialog Land: Palestinian Territories Fördersumme: € 39.700,00 Beginn: 01.12.2015 Ende: 31.12.2016

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Ziel des Seminars ist es, in einem geschützten Forum Frauen aus den fragmentierten Realitäten der palästinensischen Gesellschaft die Möglichkeit zu bieten, Strategien für emanzipatorische und gesellschaftspolitische Veränderungen zu entwickeln. Die Einbeziehung von Frauen der jüngeren Generationen sowie erfahrenen Frauen in Führungspositionen, machen das Programm zu einem generationsübergreifenden Projekt, um Kapazitäten zu entwickeln, die aus den Erfahrungen der Vergangenheit gespeist sind und gleichzeitig mit jüngeren Stimmen, die politische Gegenwart und die Zukunft gestalten.


Zielgruppe


TeilnehmerInnen:

Die Teilnehmerinnenzahl wird um die 25 Personen veranschlagt. Frauen aus dem Gazastreifen, der West Bank, aus Flüchtlingslagern in arabischen Ländern, der Diaspora und Palästinenserinnen, die in Israel leben, sollen eingeladen werden, zusätzlich Vertreterinnen aus internationalen Organisationen und der Zivilgesellschaft.

Als lokale Partern-Organisation ist MIFTAH involviert. Von einer erfolgreichen Umsetzung definierter Strategien würden 4,5 Mio PalästinenserInnen profitieren.


Maßnahmen


Maßnahmen: Entwicklung einer gemeinsamen Strategie, um weibliches " leadership" innerhalb aller Bereiche der Pälästinensischen Gesellschaft zu stärken, und um Politik und Gesetzgebung dahingehend zu beeinflussen, dass zivile und soziale Rechte sowie die Prinzipien der "Good Governance" in allen Sektoren sichergestellt werden und ein Beitrag zur Beendigung der Fragmentierung Palästinas zu erreichen.

 


Hintergrundinformation


Hintergrund: In Fortführung des besonderen österreichischen Engagements im Bereich Frauen, Frieden und Sicherheit während der österreichischen Mitgliedschaft im UN-Sicherheitsrat (2009-2010) sowie in Umsetzung des Nationalen Aktionsplans zur Implementierung von SR-Resolution 1325 (2000) wurde im Vorjahr (November 2014) in Wien eine internationale Konferenz zum Thema Enhancing Women’s Share in Peace and Security mit Unterstützung der ADA organisiert und durchgeführt; An diese Konferenz knüpft der gegenständliche Projektvorschlag an: Ending Palestinian Fragmentation: Women - Capacity Building and Empowerment, ist eine Initiative mit Teilnehmerinnen aus dem Gazastreifen, der West Bank, aus Flüchtlingslagern in arabischen Ländern, der palästinensischen Diaspora, palästinensischen Frauen aus Israel und palästinensischen Vertreterinnen aus internationalen Organisationen und der Zivilgesellschaft.

Projektnummer 2752-00/2015
Mittelherkunft OEZA
Sektor Staatsführung & Zivilgesellschaft, allgemein
Tied
Modalität Project-type interventions
Marker Gender: 2, Democracy: 1
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.