EUEI Partnership Dialogue Facility (PDF) 2nd Phase



Projektträger: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH Land: Developing countries, unspecified Fördersumme: € 400.000,00 Beginn: 01.11.2009 Ende: 31.03.2012

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Die EU Partnership Dialogue Facility (EU-PDF) ist ein Instrument der EU Energieinitiative,die 2002 anlässlich des Weltgipfels für Nachhaltige Entwicklung (2002) ins Leben gerufen wurde. Die OEZA hat bereits die erste Phase des EU-PDF mit einem Beitrag und aktiver Mitarbeit unterstützt. Aufbauend auf den positiven Ergebnissen der Programmevaluierung ist der 2. Phase ein intensiver Abstimmungsprozess zwischen EK und den EU-MS über die zukünftige Ausrichtung des EU-PDF vorausgegangen. Die strategische Ausrichtung und das Projektdokument für die Zweite Phase wurde in der Zwischenzeit vom EU-PDF Board genehmigt und sieht folgende Schwerpunkte vor:



1.) Die EU-PDF ko-finanziert konkrete Energieprogramme im Bereich Kapazitäts- und Politikentwicklung in AKP-Ländern (Sub Sahara Afrika/Karibik). Dabei werden insbesondere Programme und Projekte mit Fokus auf Energiearmut in ländlichen Regionen unterstützt. Zudem werden verstärkt Maßnahmen zur Entwicklung programmbasierter Energiekooperationen unterstützt (SWAPs, sektorelle Budgethilfe).


2.) Die EU-PDF ist zudem ein wichtiges inhaltliches Koordinations- und Abstimmungsinstrumentinstrument zwischen den im Energiesektor aktiven EU Mitgliedstaaten. EU-PDF gibt vor wichtigen Entscheidungen im Rahmen der EU aber auch Weltbank (z.B. ESMAP) abgestimmte Stellungnahmen ab.


3.) Die EU-PDF wurde zudem mit der Vorbereitung und Umsetzung der EU-Afrika Energiepartnerschaft beauftragt, in der die OEZA gemeinsam mit Deutschland den Ko-Vorsitz führt.


Die Umsetzung der EU-PDF, die über ein eigenes Büro verfügt, erfolgt durch die GTZ, unter der Leitung, Lenkung und Kontrolle der EUEI-beteiligten Mitgliedstaaten, zu denen auch Österreich gehört. Die vom PDF finanzierten Programme und Projekte erfordern die Zustimmung der Mitgliedsstaaten.

Projektnummer 2304-02/2008
Mittelherkunft OEZA
Sektor Energiegewinnung, -Verteilung und -Effizienz, allgemein
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.