Förderung der Rechte der indigenen Bevölkerung (Schwerpunkt Guatemala)



Projektträger: Gemeinnützige Entwicklungszusammenarbeit GmbH Land: North & Central America, regional/multi-country Fördersumme: € 1.220.000,00 Beginn: 01.01.2006 Ende: 31.08.2009

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Thema Menschenrechte und insbesondere die Sorge um die Rechte und die Lebensumstände der indigenen Bevölkerung stellen einen thematischen Schwerpunkt der OEZA in der zentralamerikanischen Region dar.

Dieses Projekt ist Teil der von Guatemala ratifizierten internationalen Pakte und des Abkommens zur Identität und Rechte der Indigenen Bevölkerung sowie des Friedensabkommens von 1996 zwischen der Regierung Guatemalas und den der URNG angehörigen politischen Gruppierungen. Als Annäherung an die von der OEZA festgelegten Programmoberziele stellt es einen Beitrag zur Verwirklichung des Friedensabkommens dar.


Das Programm umfasst 3 Komponenten, die im westlichen Hochland Guatemalas situiert sind:


1. Zweisprachige interkulturelle Erziehung in der Region des Oberlaufs des Samalá;

2. Förderung der Maya-Institutionen und des traditionellen Rechtssystems in Chichicastenango;

3. Frauenförderung und Staatsbürgerliche Rechte in Quetzaltenango.


Zu den Schwerpunkten der zweiten Phase gehören die Vertiefung der initiierten Entwicklungsprozesse und die zunehmende Vernetzung der einzelnen Programmkomponenten. Mehr Nachdruck soll in Zukunft auch auf die Bereiche Forschung und Systematisierung der Lessons Learned in den einzelnen Programmkomponenten gelegt werden.


Als Referenzprojekte sind der Round Table der lateinamerikanischen Ombudsleute und Menschenrechtsprokuratoren (Projekt 2427-00/2006) aber auch das Engagement der OEZA in den Atlantikregionen Nicaraguas zu nennen.

Projektnummer 2439-00/2006
Mittelherkunft OEZA
Sektor Staatsführung & Zivilgesellschaft, allgemein
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.